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Strahlfäule
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oecone
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Wohnort: Pfalz

BeitragVerfasst am: Mo, 31. Jul 2017 09:54    Titel: Antworten mit Zitat

O.k. Hufkratzer. Meiner ist von der Firma Dick. Gibt es bei Lo***au.
Der ist gut zu reinigen, sehr stabil, und haptisch klasse. Damit kann man Eis/Schnee aus den Eisen pickeln, ohne dass er verbiegt. Dafür hatte ich ihn ursprünglich auch mal gekauft. Und: Er hat keine Bürste! Und: Wenn man das Ding am Reitplatzrand versehentlich liegen lässt, ist er weg Confused
Das passiert mit den Billigdingern mit Bürste nicht. Die liegen ein Jahr später noch da, und haben praktisch die Hufe aller Pferde am Stall von unten gesehen.

Ich will mal meine Theorie noch etwas weiter ausführen.
Und zwar habe ich noch eine kleine Ziegenherde. Die waren soweit immer rundherum Gesund. Es gab nie Klauenprobleme. Dann tauchten in der Nachbarschaft Schafe auf. Schafbesitzer war mal bei mir zu Besuch, dann ich bei den Schafen. Und plötzlich hatten einige meiner Ziegen Moderhinke. Weils nicht so krass war bin ich unvorsichtig gewesen, und habe mit dem selben Schneidewerkzeug, ohne Desinfektion zwischendurch, die ganze Herde mit dem Scheixx angesteckt.
M.E. gibt es gewisse Parallelen zwischen Moderhinke und Strahlfäule. Ein verursachendes Bakterium, Fusobacterum necrophorum, haben sie sogar gemeinsam Wink

Natürlich leben die verursachenden Bakterien im Boden. Aber ich muss sie nicht noch gezielt über Reinigungs- und Schneidewerkzeug auf die Füße gesunder Tiere verteilen.
Seit ich das beherzige sind meine Ziegen wieder gesund (war harte Arbeit), und mein Pferd auch Very Happy

Grüßle
oecone
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Colloid
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BeitragVerfasst am: Mi, 09. Aug 2017 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

Lorbeeröl versetzt mit Weihrauchresinoid.
Oft kriegt man den Gammel, weil der Strahl durchgeweicht ist, mit der Feuchtigkeit werden dann auch die Bazillen in den Strahl transportiert. Das Lorbeeröl macht den Strahl wasserabweisender, der Weihrauch zieht mit ein und desinfiziert. Dadurch, daß Weihrauch ein Harz ist, versiegelt er den Stahl etwas und schützt ihn so gegen Nässe.
In ganz bösen Fällen erst ein Desinfektionsmittel (Wasserstoffperoxid, Iodoform, Kupfersulfat, egal) einziehen lassen, dann das Öl.
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Finchen
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BeitragVerfasst am: Mi, 09. Aug 2017 16:39    Titel: Antworten mit Zitat

Colloid hat Folgendes geschrieben:
orbeeröl versetzt mit Weihrauchresinoid.
Oft kriegt man den Gammel, weil der Strahl durchgeweicht ist, mit der Feuchtigkeit werden dann auch die Bazillen in den Strahl transportiert. Das Lorbeeröl macht den Strahl wasserabweisender, der Weihrauch zieht mit ein und desinfiziert. Dadurch, daß Weihrauch ein Harz ist, versiegelt er den Stahl etwas und schützt ihn so gegen Nässe.
In ganz bösen Fällen erst ein Desinfektionsmittel (Wasserstoffperoxid, Iodoform, Kupfersulfat, egal) einziehen lassen, dann das Öl.

Da muss man aber genau achten, ob wirklich Feuchtigkeit das "Problem" ist. Bei meinen Pferden war es das definitiv nicht, die Hufe trocken und das Horn alles, aber nicht aufgeweicht. Da wäre dann die Vorgehensweise wohl nicht unbedingt die richtige.

_________________
"Das Herz mit dem Verstand begreifen zu wollen, ist so ähnlich, wie mit den Ohren sehen zu wollen." Safi Nidiaye
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Schnute
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Beiträge: 38
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BeitragVerfasst am: Mo, 05. Feb 2018 17:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kram das hier mal wieder hoch.

Mit Pflegemitteln gegen Strahlfäule hab ich in den letzten Jahren einiges durch.
Ich habe u.a. die Keralitpaste, die man eigentlich gut empfehlen kann. Die würde ich aber nur "Kleinigkeiten" nutzen. Die in die Furchen zu bekommen ist mühselig.

Dann hatte ich das Kevon Bacon HoofSolution. Klasse Mittel, riecht mir aber zu streng nach Essig. Ich hab das mit meinem kleinen Pinsel in alle Ritzen gepinselt. Lässt man mit der Behandlung nach, lässt das Mittel nach. Eine gewisse Disziplin wird vorausgesetzt.

Bei Klausan und "Blue Stuff" von GO! hat sich die Strahlfäule totgelacht.

Wasserstoffperoxid alleine bringt nichts. Um mal eine "Tasche" zu säubern ist es prima. Aber man braucht schon ein Mittel was dann in der Tasche verbleibt und der Fäule den Gar ausmacht.

Dann hab ich vor 14 Tagen einen sehr guten Tipp vom aktuellen Schmied bekommen. Hatte ja eh schon alles und das war mir unbekannt. Ich weiß, dass meine Tierklinik auf die Mittel von Absorbine schwört und gerne empfiehlt. Ich hab dann mal eine Flasche Absorbine Hooflex Frog & Sole Care genommen und muss sagen, dass war eine sehr gute Idee mit durchschlagendem Erfolg.
In der ersten Woche habe ich die ölige Flüssigkeit jeden Tag in jede Ritze verbracht und bereits nach kurzer Zeit war kein Muff und Mock mehr zu sehen. Wenn ich jetzt meinem Pferd die Füße leere, dann riecht nichts mehr, auch über Nacht nicht.
Nach einer Woche reagiert mein Pferd nicht mehr elektrisch in der inneren Strahlfurche. Die Sohle hinten weist nicht mehr diese üblichen schwarzen Risse auf. Das Mittel wirkt nicht nur gegen Bakterien, sondern ist auch antifungizid und kann es absolut empfehlen.

_________________
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.
-Buffalo Bill-

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Finchen
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BeitragVerfasst am: Mo, 05. Feb 2018 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

HAH - Samstag mit der HP drüber gesprochen, dass mir vor Jahren mein damaliger HP mal ein Zeug mit englischem Namen mit Frog irgendwas empfohlen hat, als wir tatsächlich Pilz hatten - er meinte damals, das wäre das einzige was er wirklich empfehlen kann als wirksam, WENN es nicht nur wegen der nassen Bodenverhältnisse dauerhaft etwas gammelt, sondern eben wie in unserem Fall Pilz ist.

Thema kam auf weil bei einem von Fs Pferden etwas der Strahl gammelig war, da würde aber eine Zinksalbe reichen lt. HP.

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Julia
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BeitragVerfasst am: Mo, 05. Feb 2018 21:20    Titel: Antworten mit Zitat

Wir haben früher immer erfolgreich Zahnpasta reingeschmiert Laughing
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Liebe Grüße, Julia
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Colloid
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BeitragVerfasst am: Di, 06. Feb 2018 15:30    Titel: Antworten mit Zitat

Also bei der Zusammensetzung bleibe ich lieber bei Weihrauch und Propolis (selbe Wirkung) in Lorbeeröl.

Zitat:

HOOFLEX Frog & Sole Care
Zusammensetzung:
Propylenglykol, Wasser, Chloroxylenol, Terpinoel, Alcloxa


@Finchen: Feuchtigkeit spielt immer eine Rolle und man braucht etwas was ein Stück weit in den Huf einzieht. Nicht umsonst ist hier Terpinöl drin...
PS: unter "desinfizierend" versteht man normalerweise das Keime abgetötet werden, also bakterizid, fungizid und viruzid, etc.
Kupferlösung wirkt z.B. rein bakterizid, bringt also bei Pilzen nüscht...
https://de.wikipedia.org/wiki/Desinfektion

@Julia: desinfiziert auch gut und schafft auch eine Barriere. Wink
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Finchen
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BeitragVerfasst am: Di, 06. Feb 2018 16:37    Titel: Antworten mit Zitat

Colloid hat Folgendes geschrieben:


@Finchen: Feuchtigkeit spielt immer eine Rolle und man braucht etwas was ein Stück weit in den Huf einzieht. :


Den Hinweis an mich zur Feuchtigkeit verstehe ich nicht!

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ninischi
Moderator

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Beiträge: 4893
Wohnort: Bad Zwischenahn

BeitragVerfasst am: Di, 06. Feb 2018 17:49    Titel: Antworten mit Zitat

Finchen hat Folgendes geschrieben:

Da muss man aber genau achten, ob wirklich Feuchtigkeit das "Problem" ist. Bei meinen Pferden war es das definitiv nicht, die Hufe trocken und das Horn alles, aber nicht aufgeweicht. Da wäre dann die Vorgehensweise wohl nicht unbedingt die richtige.


... schätze mal, das bezog sich darauf.

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Nuno Oliveira
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Finchen
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Beiträge: 6718
Wohnort: rechtsseitiger Niederrhein ;-)

BeitragVerfasst am: Di, 06. Feb 2018 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

ninischi hat Folgendes geschrieben:
Finchen hat Folgendes geschrieben:

Da muss man aber genau achten, ob wirklich Feuchtigkeit das "Problem" ist. Bei meinen Pferden war es das definitiv nicht, die Hufe trocken und das Horn alles, aber nicht aufgeweicht. Da wäre dann die Vorgehensweise wohl nicht unbedingt die richtige.


... schätze mal, das bezog sich darauf.


Eben weil ich klar geschrieben habe, dass Feuchtigkeit nicht das Thema war, passt die Aussage "immer" da ja nicht. Laughing

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