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Andalusier Deckhengst in NRW
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grisu
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BeitragVerfasst am: Di, 19. Dez 2017 09:17    Titel: Antworten mit Zitat

Gezielte Kreutungen hat es immer gegeben und bei manchen Rassen funktionieren sie sehr gut. Beispiele sind (meist in Großbritannien) Connemara x Vollblut, Cleveland Bay x Vollblut, Irish Draught x Warmblut oder Vollblut.

Bei manchen Rassen kommen aber überdurchschnittlich viele schwierige Pferde dabei raus. Ein Beispiel sind die Haflinger x Araber-Mischungen, die in den 80er-Jahren beliebt waren. Ich selbst habe eine kleine Araber-Quarter-Stute, die charakterlich eine echte Herausforderung ist, aber von der Leistungsbereitschaft her der Hammer.

Ich kenne zwei Friesenmischungen aus Warmblut x Friese, und die sind beide sehr gelungen und gleichen genau die Punkte aus, die deine Freundin erwähnt. Vielleicht sollte sie ihren Fokus auf passende Warmbluthengste erweitern, dann hat sie noch mehr Auswahl. Viel Glück 🙂
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Rapunzel
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BeitragVerfasst am: Di, 19. Dez 2017 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

Moment, die Arabofriesen sind ein sehr gründlich durchdachter und mit Verstand angegangener Zuchtversuch - das kann man nicht mit einer gelegentlichen Anpaarung vergleichen.

PRE und Friesen haben halt beide einige Überschneidungen bei den Schwachpunkten, zB schlechtes Bindegewebe, schwacher Rücken, mangelnde Athletik, mangelnde Härte, Neigung zur Verfettung.

Ich kann schon verstehen, dass man aus seiner eigenen Stute ein Fohlen ziehen will. Würde allerdings dann auch eher einen Warmblüter nehmen, weil der die ganzen o.g. Mängel nicht mitvererbt und die erwünschten Punkte hoffentlich verbessert. Und man hat unendlich viel Auswahl mit meist langjährig konsolidierten Ergebnissen, was die Vererbung/Eigenschaften einer bestimmten Linie angeht.
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Fortissimo
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BeitragVerfasst am: Di, 19. Dez 2017 20:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ganz ehrlich: meine Kreuzung wäre das auch nicht, was aber daran liegt, dass ich mich nicht für Friesen begeistern kann.
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Fortissimo
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BeitragVerfasst am: Di, 19. Dez 2017 20:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ich fände eine Kreuzung mit einem Lusitano gelungener. Ist aber nur meine Meinung. Man müsste dann aber wohl mit einem ziemlich grossen Kopf rechnen.

Ach ja, ich habe auch 2 "Kreuzungen". 1 x Anglo-Araber und einmal ein Oldenburger, bei dem der Vater englischer Vollblüter ist. Der Anglo ist ja eine eigene Rasse, aber bei meinem passte nervlich die Mischung nicht. Der 3/4 Blüter passt hingegen. Nur die Bewegung ist sehr flach geworden.
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Finchen
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BeitragVerfasst am: Mi, 20. Dez 2017 14:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ist halt immer die Frage welchen Anspruch man hat und mit welchem Risiko ein wirkliches Baustellenpferd zu haben man leben mag.
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"Das Herz mit dem Verstand begreifen zu wollen, ist so ähnlich, wie mit den Ohren sehen zu wollen." Safi Nidiaye
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Finchen
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BeitragVerfasst am: Mi, 20. Dez 2017 14:20    Titel: Antworten mit Zitat

@Fortissimo: abgesehen von der Stute = Friese, was für mich zB aufgrund der im Video erklärten Baustellen der Friesen ein no-go wäre, ist vermutlich ein Lusitano die "sicherere" Variante, kann ich mir auch vorstellen. Die von Rapunzel genannten Schwachstellen sind da (noch?) nicht so vorhanden.

@Julia: absolut, auch bei zwei sehr soliden Elterntieren kann ein nicht so gelungenes Zuchtprodukt schlüpfen, keine Frage. Bewusst "Schwächen" in Kauf nehmen erhöht den Risikofaktor aber ungemein... die Sinnhaftigkeit der Vermehrung mit einem eher geringen "Gelingfaktor" finde ich eben grenzwertig, weil es Durchschnitt und drunter ja eben schon zu Hauf gibt.

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Rapunzel
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BeitragVerfasst am: Do, 21. Dez 2017 12:39    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt halt bewährtere Kreuzungen und wilde. Die Version "Warmblut mit Vollblut veredelt" funktioniert meiner unmaßgeblichen Meinung vor allem deshalb meist so gut, weil beide Rassen genetisch über Jahrhunderte konsolidiert sind, sprich, die Wahrscheinlichkeit von Abweichungen in unerwünschte Richtungen ist sehr gering. Bei Friesen ist die genetische Disposition zu diversen Problemen hingegen überdurchschnittlich hoch, weil die ja einmal auf einer sehr kleinen Basis (300 Pferde oder so) wieder aufgebaut wurden. Da jetzt noch eine weitere recht diversifizierende Rasse draufzusetzen erhöht die Chance auf eine weniger günstige Kombination ziemlich stark. Also zB ein Pferd mit der Masse vom Friesen, aber dem Fundament vom Luso/Spanier. Oder ein Trampel mit Stierkampfgenen. Shocked
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Julia
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BeitragVerfasst am: Do, 21. Dez 2017 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

Es geht hier ja bitte nicht um den Sinn dieser Kreuzung, besonders nicht im Allgemeinen, sondern um eine bestimmte Stute mit einem Hengst. Von daher last uns einwenig zurückkehren zu der Ausgangsfrage, nämlich der nach einem Hengst Wink

Denn, auch wenn es im Durchschnitt keine so glückliche Kreuzung sein mag, wir kennen die Stute nicht um die es geht und von daher ist alles reine Spekulation Wink

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Liebe Grüße, Julia
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Rapunzel
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BeitragVerfasst am: Do, 21. Dez 2017 16:38    Titel: Antworten mit Zitat

Meinst du, weil der Thread sonst das Forum sprengt?

Cool
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Julia
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BeitragVerfasst am: Do, 21. Dez 2017 20:43    Titel: Antworten mit Zitat

Rapunzel hat Folgendes geschrieben:
Meinst du, weil der Thread sonst das Forum sprengt?

Cool


Sischa! Cool Razz

ich gehe einfach nur davon aus dass nach wie vor ein Hengst gesucht wird Wink

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Liebe Grüße, Julia
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Fortissimo
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BeitragVerfasst am: Fr, 22. Dez 2017 07:38    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, es wird immer noch ein Hengst gesucht.
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Rapunzel
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BeitragVerfasst am: Fr, 22. Dez 2017 09:51    Titel: Antworten mit Zitat

Da würde ich halt unabhängig von der Rasse schauen, welcher Hengst am besten zu der Stute passt und (im Rahmen der genetischen Wahrscheinlichkeit) ihre Mängel ausgleichen könnte. Wobei das wie gesagt nicht sooo einfach ist. ZB kann man zwar gezielt einen Hengst mit gutem Rücken auswählen, aber das heißt noch lange nicht, dass der den auch vererbt - weil man besonders bei den Iberer-Hengsten hierzulande meist keine repräsentative Zahl von Nachkommen hat, von denen man auf die Vererberqualitäten des Hengste schließen könnte. Und dann muss sich der gute Rücken noch gegen den ggf. schwachen der Stute durchsetzen, wozu es ja keinen "direkt evolutionär nützlichen" Anlass gibt, warum sich das ausgerechnet so zurechtmendeln sollte. (Das ist nur ein Beispiel, vielleicht hat die Stute gar keinen weichen Rücken - bitte nicht missverstehen).

Deswegen wird es letztlich darauf hinauslaufen, dass man sich einen möglichst soliden Hengst sucht (der möglichst schon etwas älter und immer noch gesund ist, vielleicht schon einige gefällige Nachkommen hat), und dann einfach hofft, dass was Brauchbares rauskommt.
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Fortissimo
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BeitragVerfasst am: Fr, 22. Dez 2017 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt mal eine Frage. Jeder hier erwähnt, dass Friesen einige Exterieurmängel aufweisen, also meistens ein schwacher Rücken, Unterhals, extreme Aufrichtung, evtl noch ein etwas steiles Hinterbein. Warum sollte man auf so ein Pferd - wenn man denn unbedingt ein Fohlen ziehen möchte, einen Friesenhengst lassen? Der weist diese Mängel ja ebenfalls auf und "verschlechtert" somit höchstwahrscheinlich das Endprodukt? Klar, das Fohlen wäre dann reinrassig und bekäme Papiere (und wäre damit mehr wert), aber zu welchem Preis? Wenn ich auf so eine Stute einen Hengst lassen würde, dann müsste er tatsächlich all die körperlichen Stärken haben, die die Stute als Schwächen (oder Rassemerkmal?) aufweist. In der Hoffnung, dass wenigstens einige Punkte noch verbessert werden. Denn das ist ja wohl Ziel jeder Zucht - oder sollte es sein. Ich weiss, in der sicht
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Fortissimo
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BeitragVerfasst am: Fr, 22. Dez 2017 19:09    Titel: Antworten mit Zitat

Sch....handy. mitten im Text geht nichts mehr..
In der Hundezucht geht der VDH den falschen Weg. Auf jeden Fall reinrassig, auch wenn die Hunderasse dabei zugrunde geht. Passiert bei manchen Pferderassen das Gleiche?
Aber ok. Der Friese ist eigentlich kein Reitpferd. Für die Kutsche war der Rücken nicht ganz so wichtig und der Unterhals störte auch nicht. Vielleicht sollte man den Friesen einfach wieder vor die Kutsche spannen..
Aber, wie gesagt, ich bin kein Friesenfan.
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Finchen
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BeitragVerfasst am: Fr, 22. Dez 2017 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

Du hast die Frage quasi selber beantwortet, wie ich es tun würde: wenn man ein Reitpferd möchte, sollte man auf Reitpferdepotenzial wert legen - so wie es ja der Hengst auch mitbringen soll. Das widerspricht meiner Meinung nach aber völlig dem Gedanken, mit einem Friesen zu "züchten" wenn man eigentlich die bessere Reitpferdetauglichkeit möchte. Das Risiko bleibt, kostet einen Haufen Geld, beinhaltet einige Risiken. Was treibt da noch den Gedanken voran, aus diesem Pferd ein Fohlen zu ziehen, wenn dieses Pferd eigentlich nicht dem entspricht, was man sich vorstellt? (sonst bräuchte ja kein Hengst eine Veränderung einbringen, hm? Wink ) Wieso dann nicht nach einem Züchter suchen und einen Absetzer kaufen wie man ihn haben möchte?

Und ja, ich bin bekennend ein Friesen-vor-der-Kusche-anschauen-Fan. Aber mein Gedanke zur Zucht hat sich (sicher durch viele Gespräche mit einer deutlich kompetenteren Person vorrangig) in dem Punkt allgemein gebildet, unabhängig vom Friesen.

P.S. hast du das Video geschaut zum Friesen? Die von dir genannten Exterieurmängel sind es nicht, die da schwerwiegend genannt werden. Smile

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