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Vortrag Dr. Gerhard Heuschmann am 29.03.08 in Aufkirchen
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Herr Konrad
Gast








BeitragVerfasst am: Do, 12. Jun 2008 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Susanne, für den Vergleich den man beim Menschen nie anstellen würde!
Es ist für das menschliche Auge eben sehr schwieríg bei so vielen verschiedenen Pferdetypen noch wahrnehmen zu können, ob die Prioritäten für das klassische Reiten beim jeweiligen Tier gerade tatsächlich passieren.
Ich glaube, daß sogar für einen Berufsreiter immer eine Rolle spielt mit wieviel v e r s c h i e d e n e n Pferdetypen er gearbeitet hat.
Man darf´s also nicht übelnehmen, daß man mit seinem eigenen Pferd in die Wink "falsche Schublade" kommt, wenn jemand eben nur mit den "Leistungssportrassen" gearbeitet hat.
LG
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LordFado
Gast








BeitragVerfasst am: Fr, 13. Jun 2008 05:39    Titel: Antworten mit Zitat

Der Vergleich hinkt aber leider etwas - wenn man die "Sportart Bodybuilding" betreibt, dann ist es den Richtern egal, ob man als zierliche Sekretärin oder als Fleischberg seine letzten 20-40 Jahre verbracht hat - Ziel ist es, möglichst großen Muskelaufbau zu betreiben.

Dressur mit kraftraubenden lektionen ist eigentlich nichts anderes - der Reiter versucht, durch Gymnastik und Training bestimmte Muskelpartien zu fördern, damit schwerere lektionen dann kraftmäßig machbar sind - und zwar egal ob groß/klein/...
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Susanne
User

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BeitragVerfasst am: Fr, 13. Jun 2008 07:14    Titel: Antworten mit Zitat

Ich dachte Richtung Boxen, als ans Bodybuilding Wink. Und da würde niemand erwarten, daß eine Fliegengewichtsboxerin(die das vielleicht nur als Hobby betreibt) so boxt wie ein Schwergewichtsboxer... weil die körperlichen Vorraussetzungen einfach anders sind und es deshalb immer anders aussehen wird. Das Training kann aber beiden gut tun Wink
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Liebe Grüße
Susanne
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"Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg, was sie nicht sein können, und der Humor über das, was sie tatsächlich sind."
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LordFado
Gast








BeitragVerfasst am: Fr, 13. Jun 2008 08:10    Titel: Antworten mit Zitat

schon klar - weil da eben nach "Gewichtsklassen" bzw. "Rassen" unterteilt wird (was die Dressurrichter ja zum Protest vieler auch tun, indem sie Hafis und Friesen z.B. die Möglichkeit der korrekten Versammlung und Ausführung von Lektionen von vornherein absprechen)
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Susanne
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BeitragVerfasst am: Fr, 13. Jun 2008 08:17    Titel: Antworten mit Zitat

Jepp, weil sie davon ausgehen, daß es immer so wie bei dem Schwergewichtsboxer aussehen muß um "richtig" zu sein Rolling Eyes
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Liebe Grüße
Susanne
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LordFado
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BeitragVerfasst am: Fr, 13. Jun 2008 08:26    Titel: Antworten mit Zitat

... oder weil "Gewichtheben" bis 80 kg "=nichts" ist und nur alles drüber zählt. Kann man sich streiten, ob das sinnvoll ist oder nicht.
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Carmen
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BeitragVerfasst am: Fr, 13. Jun 2008 13:24    Titel: Antworten mit Zitat

Mal eine Zwischenfrage: Wenn der Rücken locker ist, dann geht das Pferd doch "zwangsläufig" mit Schwung?
Ich versteh diese Sache mit dem losen Rücken, aber schwunglos laufen nicht. Zumal die betreffenden Reiter / Pferde m.E. kein bisschen schwunglos sind.

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"Es gibt schon viel zu viele Pferde, die Gefangene sind. Wenn wir unser Pferd lieben, müssen wir [...] ihm so viel wie möglich von seiner Freiheit zurückgeben." Sylvia Loch
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LordFado
Gast








BeitragVerfasst am: So, 15. Jun 2008 07:34    Titel: Antworten mit Zitat

wer sagt denn, dass ein Pferd nicht auch bei lustlos-flachem, schwunglosem Rumschlurfen z.B. seinen Rücken loslassen kann? Dann ist er locker aber vollkommen schwunglos.
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Herr Konrad
Gast








BeitragVerfasst am: Mo, 16. Jun 2008 21:49    Titel: Antworten mit Zitat

Nochmal zum Thema "Bodybuilding": Kann es sein, daß es hier (wenn einfach nur völlig zweckungebunden Mukkis antrainiert werden) um das Thema "Schein statt sein" geht?
Ich will ja nicht maulen- jedoch fällt mir in der Reiterei wie auch im restlichen Leben auf, daß es einfach Leute gibt die die Muskeln halt für ihr Ego brauchen. Und anstatt sie sich selbst anzutrainieren, muß es halt das Pferd dann tun. Meistens sogar ohne im Herdenverband davon zu profitieren, da viele Sportpferde ja in Boxen und weitgehend einzeln gehalten werden- Ist auch irgendwie eine Lebensphilosophie. Allerdings eine, die ich und meine Pferde halt so ganz in Frage stellen.
Wer darüber seine Lebensqualität definiert kann das gerne tun. Ich halte es nur für sehr fraglich "Bodybuilding" als Alleinseligmachende Lehre zu verkaufen. -Aber tja: Es hängt halt überall ein mords Geschäft dran mit dem tierisch Geld verdient werden kann. Und wenn es nur aus dem Verschleiß-Konsum heraus entsteht. Je mehr verschlissen wird, desto mehr Konsum steckt dahinter.
Die Pferdeverkäufer freuen sich riesig!
Also ich kann mir nicht alle 4 Jahre ein neues Pferd leisten- auch wenn: ich hänge viel zu sehr an meinen Ponyhaustieren um sie als Sportgeräte zu verbrauchen. Wer sich das leisten kann, hat eben seine eigene Ethik.
LG Herr Konrad
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LordFado
Gast








BeitragVerfasst am: Di, 17. Jun 2008 05:32    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Herr Konrad - es ist einfach wie mit allem - wers übertreibt, tut sich (bzw. dem Pferd) nicht mehr gut sondern schadet - das kann auch mit Futter oder Bewegung oder Ruhetagen oder (man setze ein beliebiges Wort hier ein) passieren.
Genauso wie "Bodybuildinggegner" ihren Pferden schaden, weil sie nur auf der Vorhand rumeiern und keinerlei Gymnastizierung und positiven/erwünschten Muskelaufbau fördern, tun dies natürlich auch Menschen, die sie nur und übertrieben darauf versteifen.

Ich persönlich habe Bodybuilding nur als passenderes Synonym verwendet (Boxen passte noch weniger), mir fällt keine Sportart ein, die durch Gymnastizieren (Yoga vielleicht) und Koordination (Skigymnastik vielleicht) zu einem runderen, schöneren, bemuskelten Gesamtbild führt als untrainiert, drum habe ich das Bodybuilding (das ja nix mit gymnastizieren zu tun hat) angeführt, weil hier eben "gleiche Inhalte für alle" zählen - darum ging es ja, dass man Pferde unterschiedlich betrachten und fördern müsste oder ob es denn nur dieses eine Ideal (Arnold Schwarzenegger) gibt.

Vielleicht ist Leistungs-Tanzen besser, weil sich Muskeln und Körperhaltung auch "ergeben" und als Nebeneffekt Kondition und "Schönheit/Anmut/..." auftreten durch pures einüben von Lektionen (ich tanze nicht leistungsmäßig und betreibe kein Bodybuilding - vielleicht hab ich da auch was falsch verstanden). Auch hier wird keine Rücksicht auf "die hatte sich mal den Fuß gebrochen" oder "Ihre Oma hatte halt schon zu kurze Beine" genommen, es wird von allen das höchste Ideal erwartet. Ja, das gefällt mir besser als Vergleich!

Ich füttere meinem Pferd weder Anabolika noch Shrimpscoctails und lasse es auch nicht mit Gewichtsmanschetten laufen oder öle es vor dem Start ein, obwohl es schön braun ist Wink, vielleicht beruhigt sie das ja.
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Carmen
User

Alter: 39

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Beiträge: 877
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BeitragVerfasst am: Di, 17. Jun 2008 21:21    Titel: Antworten mit Zitat

LordFado hat Folgendes geschrieben:
wer sagt denn, dass ein Pferd nicht auch bei lustlos-flachem, schwunglosem Rumschlurfen z.B. seinen Rücken loslassen kann? Dann ist er locker aber vollkommen schwunglos.

Mag schon sein, dass das funktioniert, aber ich kann es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.
Ich kann nur von meinen Pferden ausgehen. Wenn die locker sind - und dazu gehört ja der Rücken - dann gehen sie auch schwungvoll.
Wenn sie schwunglos sind, dann ist andererseits auch der Rücken fest.
Deshalb kann ich das gerade nicht nachvollziehen. Für mich sind lockerer Rücken und Schwung miteinander vernüpft.

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Julia
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BeitragVerfasst am: Di, 17. Jun 2008 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann mir das schon vorstellen, aber eher bei den gangstarken Warmblütern..denen ist teilweise so viel "vermeintliche" HH-Aktivität angezüchtet, dass sowas glaube ich schon möglich ist, aber ich denke gemeint ist hier grundsätzlich etwas anderes ...
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Liebe Grüße, Julia
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chica
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BeitragVerfasst am: Mi, 18. Jun 2008 05:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ein wenig Off-Topic und Werbetrommel rührend Wink Zum Thema Anlehnung wird es in Aufkirchen einen Vortrag von Desmond O'Brien geben. Ich denke, das passt nach dem Vortrag von Hr. Dr. Heuschmann gut dazu, zumal der Rücken ja auch immer etwas mit der Anlehnung zu tun hat. Hier mal die Info für alle, die es interessiert:

20.06.08, 18:00

Desmond O’Brien
Die Anlehnung in den verschiedenen Ausbildungsstadien

„Das Pferd soll eine sanfte Fühlung mit den Laden am Gebiß, also eine Anlehnung an dieses suchen. Die richtige Anlehnung soll stet, das heißt gleichmäßig sein. Sie soll dem Reiter das Gefühl geben, als wäre er mittels eines Gummibandes mit dem Pferdemaul verbunden. Da der Zügel jedoch aus Leder besteht und nicht dehnbar ist, kann
diese elastische Verbindung nur dadurch entstehen, daß einerseits das geschmeidige Pferd im Halse hinter den Ganaschen nachgibt – und andererseits die im Handgelenk federnde Hand gefühlvoll und leicht wirkt.“
(Alois Podhajsky)

Desmond O’Brien beantwortet in diesem Seminar unter anderem folgende Fragen: Wie stelle ich eine konstante Anlehnung her? Wieviel Anlehnung braucht ein junges Pferd in der Dehnungshaltung, und wieviel Anlehnung hat das Pferd in den versammelten Lektionen? Ist der Grad der Anlehnung von Pferd zu Pferd verschieden? Was ist eine leichte Anlehnung und welchen Einfluss hat die Anlehnung auf die Hinterhand des Pferdes?

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LG Ines
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"Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart."
(Noël Pierce Coward)
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Herr Konrad
Gast








BeitragVerfasst am: So, 22. Jun 2008 10:20    Titel: Antworten mit Zitat

Tut mir leid LordFado, daß Du meine Äußerung über das Brauchtum im Bodybuilding auf Dich bezogen hast. Es war tatsächlich allgemein gemeint Tja Smile Wenn ich öffentlich meine Meinung kundtue kann es passieren, daß sie von jemandem persönlich genommen wird- damit muß ich eben leben.
Viel Glück weiterhin mit Deinen Pferden Exclamation
LG Herr Konrad Cool
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LordFado
Gast








BeitragVerfasst am: So, 22. Jun 2008 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habs nicht auf mich sondern auf mein Posting und meinen Vergleich bezogen, ich hoffe, das beruhigt ihr Gewissen, Herr Konrad...
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