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Ausgebunden longieren???
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smilla
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BeitragVerfasst am: Sa, 01. Mai 2010 13:56    Titel: Ausgebunden longieren??? Antworten mit Zitat

Ihr Lieben,

ich trage das jetzt schon eine Weile mit mir herum und zerbreche mir den Kopf ein bißchen. Ich hoffe, ich werde nicht gesteinigt Wink und es gibt ein paar interessante Meinungen.

Aaalso, in der Theorie überzeugte mich das Longieren am Kappzaum um dem Pferd Stellung und Biegung zu vermitteln und so nach und nach Balance zu erarbeiten. Dass ein Pferd so nicht lernt an den Zügel heranzutreten, empfand ich als zu vernachlässigend.

Jo, so sicher bin ich mir da jetzt irgendwie nicht mehr. Keinesfalls möchte ich natürlich mein Pferd plötzlich mit Ausbindern zusammenknebeln. ABER, es scheint mir immer sinnvoller dem Pferd die Möglichkeit zu geben von hinten ans Gebiss heranzutreten. Wie bei der Zügelführung beim Reiten darf dann der Ausbinder nicht schlackern, aber soll das Pferd natürlich auch nicht zusammenziehen und so kurz machen.


Ich wäre sehr interessiert, ob diejenigen, die vom Kappzaum zu ausgebundenem Longieren gewechselt haben (kallisto, Esprit05?), auch beim Reiten eine positive Veränderung gemerkt haben?


Wäre froh, um eine produktive Diskussion!

_________________
"Reiter und Pferd sind zu einer geistigen und körperlichen Einheit verschmolzen, sind zwei Herzen und ein Gedanke- die wunderbare Alchemie des Reitens hat aus den zweien in Wahrheit eins gemacht. Solche Kunst ist klassische Kunst!"
Seunig
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gimlinchen
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BeitragVerfasst am: Sa, 01. Mai 2010 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin auch gespannt!


erfahrungen hab selbst ich weniger anzubieten, da ich schon lange nichtausgebunden longiere.
was mir sorgen macht mit ausbindern.
- pferd reisst sich bei jedem tritt ins gebiss oder kriegt schubser auf der nase - finde ich nicht toll
- beim stolpern, was bei uns ein thema ist, kann sich pferd nicht so gut ausbalancieren
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Esprit05
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BeitragVerfasst am: Sa, 01. Mai 2010 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

Oh ja, die Diskussion finde ich auch interessant, weil ich auch darüber nachdenke. Ich habs aber noch nicht ausprobiert (also noch nicht gewechselt Wink ) , bisher nur Kappzaum oder Doppellonge.

Zitat:
pferd reisst sich bei jedem tritt ins gebiss oder kriegt schubser auf der nase

Bei festen Ausbindern kann ich mir das auch vorstellen und würde sie deshalb nicht nehmen. Aber Dreieckszügeln, die ja viel beweglicher sind, müssten im Prinzip jeden Schritt "mitmachen" und daher nicht im Maul reißen.
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-Tanja-
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BeitragVerfasst am: Sa, 01. Mai 2010 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

Witzig: gerade heute habe ich mal wieder überlegt, zumindest mit lang eingeschnallten Dreieckern am Kappzaum zu longieren, um den Weg nach unten zu zeigen. Allerdings ergibt sich hier meistens das Problem, daß die Dreiecker nur schlecht durch die äußeren Kappzaumringe laufen. Daher hab ich überlegt, nächste Woche mal in den Baumarkt zu fahren, mir Umlenkrollen und Nylonseile zu holen, damit ich mir das selbst zusammenbasteln kann.
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lg, Tanja

Reiten ist nicht weiter schwierig, solange man nichts davon versteht.
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Alkasar
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BeitragVerfasst am: Sa, 01. Mai 2010 14:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, sehr interessantes Thema. Ich longiere auch eher ohne HZ, mal von einem Kinderpony für Anfänger abgesehen. Allerding bin ich inzwischen auch nicht mehr so völlig Anti"Longieren mit HZ" und überlege, ob es für meine junge Stute sinnvoll sein könnte. Ich würde aber immer einen HZ wählen, der deutlich seitliche Biegung zulässt. Es sei denn, das Pferd windet sich extrem und drängt sehr über die Schulter.

Ich halte allerdings in der Regal nichts davon, die Hilfszügel in den Kappzaum einzuschnallen. Dann ist es für mich nur ein Nase runterbinden. Im Normalfall kann man doch die Dehnung über Biegung auch ohne Ausbinder herbeiführen, dauert vielleicht etwas länger. Ausbinder sollen doch das Herantreten an das Gebiss unterstützen und daher auch in dieses eingeschnallt werden.

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„Wer nur zu seiner Freude reitet, aus Freude am Leben, aus Freude an Flur und Wald, aus Freude am Pferd, der ist ein König und ein Weiser.“ (aus: Vollendete Reitkunst, Udo Bürger, 1959)
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Susanne
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BeitragVerfasst am: Sa, 01. Mai 2010 16:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ich longiere den Kleinen mit seinem spaniertypischen Hals mit Chambon um eine schöne Dehnungshaltung zu bekommen. Und nachdem mir das Ergebnis da ganz gut gefällt, hab ich das auch bei Novaja probiert, die bis dahin nur mit Kappzaum ohne Hilfszügel longiert wurde. Und ich muß sagen, auch da bin ich sehr zufrieden.
@ gimlinchen: Just aus dem Grund, daß ich nicht will, daß das Pferd bei jedem Schritt einen Ruck abbekommt oder nach v/a eingeschränkt wird, habe ich mich fürs Chambon entschieden. Was ich persönlich auch schöne Bilder finde, sind die Longenbilder von emproada mit Paco auf Gogue.

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Liebe Grüße
Susanne
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Zuletzt bearbeitet von Susanne am Sa, 01. Mai 2010 17:12, insgesamt einmal bearbeitet
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ottilie
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BeitragVerfasst am: Sa, 01. Mai 2010 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

Letzte Woche am Seminar wurde ja auch über das Longieren gesprochen, und zumindest RS und MdB waren strikt gegen den Einsatz von Ausbindern, bei MP kann ich mich leider nicht erinnern Embarassed
Begründung war unter anderem, daß das Pferd nicht sein Gleichgewicht finden kann, wenn Hilfszügel verwendet werden (hier wurde allerdings auch über Ausbinder gesprochen, eher weniger über Gogue oder Chambon), und die große Gefahr besteht, daß die Ausbinder als Stütze verwendet werden.
Einzige Ausnahme wäre ein nur innen verschnallter Ausbinder. Dies wird übrigens auch von Dominique Barbier so praktiziert, er schreibt daß die Pferde dann sehr viel schneller in die Biegung finden.
Ich persönlich longiere nur noch über Kappzaum.

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gimlinchen
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BeitragVerfasst am: Sa, 01. Mai 2010 17:33    Titel: Antworten mit Zitat

RS MDB und MP steht für wen, bitte?
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Susanne
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BeitragVerfasst am: Sa, 01. Mai 2010 17:42    Titel: Antworten mit Zitat

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gimlinchen
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BeitragVerfasst am: Sa, 01. Mai 2010 17:57    Titel: Antworten mit Zitat

danke schön Smile
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Lupa
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BeitragVerfasst am: Sa, 01. Mai 2010 19:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ein Ausbinder kann NIE eine weiche Verbindung herstellen, wie die Hand beim Reiten es kann. Ein Ausbinder ist IMMER eine starre unbewegliche Verbindung, der keine Nickbewegungen vom Pferd mitmachen kann. Du müsstest auch bei JEDEM Handwechsel die Länge des Ausbinders verstellen, da ja die innere Seite, zu der das Pferd gebogen ist etwas kürzer ist. Mal von den Rucken im Maul bei jedem Schritt ganz abgesehen; das passiert VIELLEICHT nicht mehr, wenn das Pferd schon verstanden hat, stets an das Gebiss heranzutreten, aber auf dem Weg dahin mit Sicherheit.

Wäre denn nicht möglicherweise die Arbeit an der Hand mit Trense eine Alternative, wenn du mehr daran arbeiten möchtest die Verbindung zum Gebiss herzustellen (später dann vielleicht auch der Langzügel)?

Viele Grüße vom Kappzaum-Longierer (ohne HZ) Very Happy
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heike61
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BeitragVerfasst am: Sa, 01. Mai 2010 19:28    Titel: Antworten mit Zitat

hallo smilla,

ich persönlich sehe dies als reine "gewissensentscheidung", ähnlich wie:

pro/kontra:

---- organspende
---- schwangerschaftsunterbrechung, etc. etc. etc.

es gibt für beide sichtweisen/entscheidungen sehr gute gründe!


gruß
heike

ps. Question wie vermeide ich eine "vermeidungs-haltung" Wink Confused Sad

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gimlinchen
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BeitragVerfasst am: Sa, 01. Mai 2010 19:39    Titel: Antworten mit Zitat

heike, man kann es doch trotzdem diskutieren?
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LordFado
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BeitragVerfasst am: Sa, 01. Mai 2010 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

ottilie hat Folgendes geschrieben:
.
Einzige Ausnahme wäre ein nur innen verschnallter Ausbinder. Dies wird übrigens auch von Dominique Barbier so praktiziert, er schreibt daß die Pferde dann sehr viel schneller in die Biegung finden.


also ein sog. Stoßzügel. Ist mittlerweile soweit ich weiß bei der FN auf Turnieren (RWB z.B.) verboten - das wird seine Gründe haben...
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heike61
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BeitragVerfasst am: Sa, 01. Mai 2010 20:04    Titel: es lebe die vielfalt! Antworten mit Zitat

gimlinchen hat Folgendes geschrieben:
heike, man kann es doch trotzdem diskutieren?


man muß sogar diskutieren!



lieben gruß
heike

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