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Jakobskreuzkraut auf der Koppel gefunden - Erfahrungen ?
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Klara
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BeitragVerfasst am: Di, 31. Aug 2010 18:25    Titel: Antworten mit Zitat

huhu, ich hab schon alle möglichen Seiten durchgeblättert. Leider weiß ich nicht, ob dieses Kraut hier ein Artverwandtes (vielleicht das schmalblättrige Kreuzblatt) ist. Es ist max. 70-80cm hoch.







Vielleicht gibt es ja einen Botaniker unter uns.

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LG
Maren
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Klara
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BeitragVerfasst am: Di, 31. Aug 2010 19:07    Titel: Antworten mit Zitat

Könnte es vielleicht auch die Echte Goldrute sein?

http://www.awl.ch/heilpflanzen/solidago_virgaurea/index.htm

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LG
Maren
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Thisbe
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BeitragVerfasst am: Di, 31. Aug 2010 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Oder Fuchskreuzkraut?
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In der Seele des Pferdes findest du Saiten, die lange in dir nachklingen.
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-Anja-
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BeitragVerfasst am: Di, 31. Aug 2010 20:48    Titel: Antworten mit Zitat

Da bin ich ganz bei Vera: sieht verdammt nach Fuchskreuzkraut aus... Wink
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Klara
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BeitragVerfasst am: Di, 31. Aug 2010 21:02    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Euch für das Mitgucken. Das hatte ich auch schon betrachtet. kopfkratz Hier stimmt die Größe nicht überein und es sind mehr als nur fünf Blütenblätter.
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-Anja-
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BeitragVerfasst am: Mi, 01. Sep 2010 09:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, da hast Du auch wieder Recht... Gibt's denn in eurem riesigen Forstamt (ja, Samendarre, ich weiß Razz ) keinen Pflanzenverständigen? Oder sonst beim Landespflanzenschutzamt in Rostock?
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Klara
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BeitragVerfasst am: Mi, 01. Sep 2010 09:57    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist auch ne Idee. Idea Ich bin eigentlich überzeugt, dass es die Goldrute ist. Der weitere Bildervergleich, Standort und Größe usw machen mich da sicher.

Wichtig war mir bei dieser Aktion dann gleich noch zu erfahren, dass meine Heulieferanten ihre Wiesen super sauber halten. Very Happy

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Kerstin-K
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BeitragVerfasst am: Mi, 01. Sep 2010 12:20    Titel: Antworten mit Zitat

Klara hat Folgendes geschrieben:
Wichtig war mir bei dieser Aktion dann gleich noch zu erfahren, dass meine Heulieferanten ihre Wiesen super sauber halten. Very Happy


Puh - das ist bei uns das nächste Problem ! Wir sind die letzten Wochen unendlich viele Hektar Land unseres Landwirtes abgegangen, um die Wiesen nach JKK zu durchsuchen. Auf ein paar Wiesen haben wir derartige Volltreffer gelandet, daß uns schlecht wurde, eine Pflanze nach der anderen... In den vergangenen Jahren haben wir von diesen Wiesen Heu bekommen Rolling Eyes. Nun ist es so, daß unser Bauer diese Wiesen behandeln wird, so daß wir das Problem JKK hoffentlich in den Griff bekommen. Aber die Heuvorräte von den guten Wiesen sind zu wenig, um alle Pferde bis zum nächsten Jahr zu füttern.

Da bei uns in der Umgebung alles voller JKK ist, brauchen wir auch keine anderen Bauern um Heu fragen. Und wenn man sich derart mit der Problematik auseinandergesetzt hat wie wir es die letzten Wochen und Monate getan haben, frägt man sich schon, wo man jetzt in Moment Heu herbekommen soll, in dem sich keine Giftpflanzen verstecken Sad

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Klara
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BeitragVerfasst am: Mi, 01. Sep 2010 12:46    Titel: Antworten mit Zitat

Ohje, da kauft man schon für teuer Geld und muss dann vorher noch die Wiesen ablaufen.
Bei uns sind das Milchbauern und würden mit schlechtem Futter die eigenen Erträge gefährden. Bio hin oder her, etwas Chemie schadet nie.

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Maren
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Kerstin-K
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BeitragVerfasst am: Mi, 01. Sep 2010 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

Bei uns stellen AUCH die Milchbauern ihre Kühe auf JKK-Wiesen ! Und auch die Stiere, die zur Schlachtung vorgesehen sind, bekommen das Heu von JKK-Wiesen - weil man es ja den Pferden nicht geben kann.

Bei uns hier scheinen die Uhren wohl anders zu laufen... Confused

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Belfigor
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BeitragVerfasst am: Mi, 01. Sep 2010 19:44    Titel: Antworten mit Zitat

Echt krass, Kerstin!

Erst neulich habe ich mich mit einem Bauern unterhalten, der auch Pferde hält; in der Freisinger Gegend. Der hat mir erzählt, dass das heutzutage eigentlich jeder Bauer weiß wie gefährlich das JKK ist und er auf seinen Wiesen hierauf besonders drauf achtet, dass nix gedeiht. Fühlte mich dadurch in Sicherheit, weil ich mir dachte, naja, der wird schon wissen, was unter Bayrischen Bauern, die Heu für Pferde herstellen, so geredet wird.

Mich erschreckt echt, dass dies offensichtlich doch nicht der Fall ist.

Es gibt doch auch staatliche Güter bzw. welche, die der Stadt München gehören. Von denen habe ich schon mehrfach Heu gekauft (seit 2 Jahren nicht mehr) und ich war sehr zufrieden mit deren Qualität, auch der Preis war mehr als i.O. Damals haben die zu mir gesagt, dass man sich die Wiesen auch aussuchen darf, von denen man das Heu möchte... Leider produzieren die nur auf Bestellung, dh. es ist unwahrscheinlich, dass die Überbestände haben, aber nachfragen kostet ja nichts...

LG, Lena

Drück dir wirklich die Daumen, dass du das JKK eleminieren kannst, sowohl auf den eigenen Koppeln als auch im Heu!!!

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dshengis
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BeitragVerfasst am: So, 22. Mai 2011 18:32    Titel: Re: Jakobskreuzkraut auf der Koppel gefunden - Erfahrungen ? Antworten mit Zitat

Kerstin-K hat Folgendes geschrieben:
Es gibt verschiedenste Arten, diesem JKK an den Kragen zu gehen und mich würde interessieren, ob Ihr schon Erfahrungen damit habt ? Wächst es bei Euch, wie habt Ihr es beseitigt, habt Ihr Langzeitstudien auf Euren Koppeln ?

Langzeitstudien wäre übertrieben, aber immerhin bekämpfen wir es seit 4 Jahren. Anfänglich haben wir es lediglich ausgestochen, mit Taschenmesser oder kleiner Baĺkonschippe. Der Erfolg war höchst mäßig, das Zeug breitete sich immer weiter aus (auch weil die lieben Nachbarn da eher desinteressiert sind).
Im vorigen Jahr haben wir dann viele Pflanzen großflächig ausgegraben und mitsamt der umgebenden Erde und allen anderen darin noch wachsenden Pflanzen auf einen separaten Misthaufen geworfen. An diesen Stellen wächst in diesem Jahr tatsächlich nix mehr - kein Gras, aber auch kein JKK. Seit Ende der vergangenen Weidesaison besprühen wir das Zeug jetzt mit verdünnter Essigsäure und es scheint erfolgreich zu sein. Zumindest gehen die damit besprühten Pflanzen ein und können damit in diesem Jahr nicht aussamen (was ja schon mal die halbe Miete ist). Ob dann wirklich auch die Wurzeln mit eingehen, weiß ich nicht. Da müssen wir wohl ein paar Stellen, wo das Zeug wuchs, markieren und bis zum nächsten Jahr warten. Bereits nach 2 Stunden werden die behandelten Pflanzen braun und sehen nach 24 Std. schon sehr ungesund aus Evil or Very Mad

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Abeja
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BeitragVerfasst am: Fr, 13. Jul 2012 19:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Foris, ich muss diesen Thread aus gegebenem Anlass mal wieder ausgraben. Nachdem des JKK bisher immer nur ganz vereinzelt auf unseren Koppeln zu finden war, wurde es wohl letztes Jahr schlimmer, und dieses Jahr schaffen wir die Bekämpfung kaum noch. Morgen ist eine große Ausstechaktion geplant, denn jetzt blüht es gerade; aber auch noch die Rosetten auszustechen, daran ist gar nicht zu denken, es sind zu viele. Unsere Pferde erhalten den Sommer über Grasschnitt von den eigenen Koppeln, der zur Zeit jeden Tag kontrollliert wird. Täglich werden zwei Schubkarren voll JKK aussortiert! Ich muss sagen, das macht mir eigentlich weniger Sorgen, ich denke, die Pferde fressen das Zeug im Grasschnitt nicht. Aber im Heu ist ja dann auch welches drin. Unser Heu bezieht er SB aus der Gegend um Pforzheim, und hier in unserem Raum ist das JKK inzwischen so verbreitet, dass es eigentlich auf jeder Wiese zu finden ist!

Gibt es neue Erkenntnisse? Wie sehen dieses Jahr, die Stellen aus, die ihr im letzten Jahr mit verdünnter Essigsäure besprüht habt. Ist das JKK wiedergekomen bzw. wächst an den Stellen was anderes?

Unser SB will nächstes Jahr spritzen, er hat erzählt, es gäbe inzwischen ein Spritzmittel, das speziell nur gegen JKK wirkt und für die Pferd ungefährlich ist. Weiß von euch jemand was darüber und kann berichten?

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Liebe Grüße Birgit
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dshengis
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BeitragVerfasst am: Fr, 13. Jul 2012 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Abeja hat Folgendes geschrieben:
Wie sehen dieses Jahr, die Stellen aus, die ihr im letzten Jahr mit verdünnter Essigsäure besprüht habt. Ist das JKK wiedergekomen bzw. wächst an den Stellen was anderes?

Die Behandlung mit Essigsäure war sehr erfolgreich! Zwar kam trotzdem wieder JKK hoch, aber deutlich weniger. Wir haben erstmals seit Jahren eine Abnahme statt einer Zunahme. An den besprühten Stellen wächst jedenfalls wieder Grün (kein JKK).
Vermutlich müssen wir uns noch jahrelang mit dem Zeug beschäftigen, einerseits weil halt immer noch Samen und Pflanzenteile im Boden verbleiben und wohl bis zu 20 Jahre noch auskeimen bzw. wachsen können. Zum Anderen sind die "Nachbarn" deutlich weniger konsequent, also werden wohl immer wieder Samen einfliegen (inzwischen sind die Bauern aber so im Bio-Treibstoff-aus-Mais-Wahn, dass alle Freiflächen in Maisplantagen verwandelt werden und so das JKK auch weniger wird). Also auch wenn das Zeug bei uns noch nicht gänzlich verschwunden ist, bringt die konsequente Bekämpfung durchaus Erfolge.
Von daher würde ich Euch raten, schon jetzt nach dem Rausstechen ein bisschen Essigsäure (verdünnt!) ins Loch und seine Umgebung zu spritzen. Da habt ihr im nächsten Jahr weniger zu tun.

Die Sache mit dem JKK im Heu bleibt natürlich immer ein Ärgernis (um es mal zurückhaltend zu formulieren).

LG André

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Esprit05
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BeitragVerfasst am: Fr, 13. Jul 2012 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Interessant ! Wie stark verdünnt man denn, in welchen Teilen?
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