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Weidepflege bzw. Einrichtung
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Esprit05
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BeitragVerfasst am: So, 24. Jul 2011 11:36    Titel: Weidepflege bzw. Einrichtung Antworten mit Zitat

Ich bräuchte mal Weidetipps! Wink

Ich habe für meine zwei Ponys nun eine Weide (wenn man das so nennen kann) bekommen, die zumindest die letzten zwei Jahre nicht genutzt wurde. D.h. es wurde nicht gemäht, es standen keine Tiere darauf o.ä.. Der Bauer fuhr nur ab und zu Muttererde hin, weswegen jetzt zwei, drei Hügel da sind.
De Erde will er nun noch verteilen, für den Rest zum "Pferdetauglichmachen" bin ich zuständig. Es wächst sehr viel Unkraut, besonders Disteln, Ampfer und Brennesseln, besonders an den Rändern, siehe Fotos.

Ich habe mich ein bißchen schlau gelesen und es scheint mehrere Möglichkeiten zu geben die Weide wieder fit zu machen. Letzte Lösung wäre Unkraut vernichten, alles (oder nur die schlimmsten Stellen?) umzubrechen und komplett neu einzusehen. Dann dauert es aber ein paar Jahre bis man sie ganz normal nutzen kann und hat bis dahin Ertragsverluste.

Eine andere Möglichkeit wäre das Unkraut zu vernichten und nachzusähen bzw. neuzusähen, aber ohne richtig zu pflügen.
Meine Fragen: Was bietet sich am ehesten an, wenn die Ponys evtl. schon nächstes Jahr dort grasen sollen? Wie bekomme ich das Unkraut am Besten weg, gibt es weniger "schlimme" chemische Keulen?
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Esprit05
Gast








BeitragVerfasst am: So, 24. Jul 2011 11:37    Titel: Antworten mit Zitat

Und noch ein Foto vom Inneren der Weide
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Finchen
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BeitragVerfasst am: So, 24. Jul 2011 11:45    Titel: Antworten mit Zitat

Huch, das sieht riesig aus... wieviel Fläche ist es? Ggf. ist es rein mengenmäßig gar nicht schlimm, wenn Teile der Nicht-Gräser erhalten bleiben Smile

Wenn man Geduld hat hilft mähen, mähen, mähen in der Wachstumszeit - damit wird es dieses Jahr natürlich eng, aber insgesamt hilft es den unerwünschten Bewuchs einzudämmen. Dazu anhand Bodenprobe analysieren lassen, ob ein Ungleichgewicht herrscht, ggf. mit Kalk oder anderem was bewirkt wird.

Gruß,

Silke
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Esprit05
Gast








BeitragVerfasst am: So, 24. Jul 2011 11:47    Titel: Antworten mit Zitat

Die genaue Fläche kenn ich nicht, aber der Bauer meinte ca. 3/4 ha.

Also meinst du, dass ich das Unkraut durch Mähen ausrotten kann (und gleichzeitig nachsähen?) und den Boden gar nicht groß aufbrechen muss oder Unkrautvernichter spritzen muss? Das wäre ja mal eine schöne Lösung!
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Finchen
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BeitragVerfasst am: So, 24. Jul 2011 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

Das sah deutlich mehr aus...

Durch ganz häufiges Mähen hat das Gras mehr Chance dicht und gut nachzuwachsen, das empfiehlt sich auch bei Neueinsaaten, gleichzeitig wird das Unkraut ja klein gehalten. Ob ausschließlich ganz häufiges Mähen ausreicht ist wohl immer auch ein wenig individuell, je nach Bodenbeschaffenheit und Verunkrautung...

Ich persönlich finde ein paar der sog. Unkräuter in Wiesen nicht verkehrt, es ist schon spannend, wie die Pferde sich je nach eigenem Befinden, "Lust" vielleicht, Wachstumsstand der verschiedenen Pflanzen zB gezielt an Disteln oder Brennesseln versuchen.

Wenn es Überhand nimmt ist es allerdings wirklich blöd. Wenn du nicht zu Vernichtern greifen möchtest (was meist ja auch nicht mittelfristig das Problem löst) hilft ganz regelmäßigs Mähen schon ordentlich weiter, vor allem aber Beginn Sommer, damit die Unkräuter nicht erst in Blüte kommen und noch sähen können. Damit wird zwar auch die Grasblüte zunächst mal ausgebremst, aber das Gras stärkt sich über die Wurzeln weiter, die Wiese wird dichter und "stabiler".
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padruga
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BeitragVerfasst am: So, 24. Jul 2011 12:20    Titel: Antworten mit Zitat

So, ich habe es dieses Jahr mit Mähen, mähen, mähen und nochmal mähen versucht meine Unkräuter in den Griff zu bekommen. Das Ergebnis ist jetzt, dass ich kein Unkraut mehr in meiner Wiese habe, sondern NUR NOCH ein REINES Unkrautfeld!!!! Die hat das Mähen nur angeregt noch dichter und schneller zu wachsen und immer wieder neue Blüten auszutreiben. War ein voller Schuss nach hinten Sad
Umbrechen kannst du ebenfalls vergessen, weil jedes Fitzelchen an Wurzel, das im Boden verbleibt, sofort wieder eine neue Pflanze treibt. Ebenso die Samen, die bei Mähen zum jetzigen Zeitpunkt dabei mit abgestreift werden würde, die würden dann nächtes Jahr richtig schön treiben.
Denke so oder so müsstest du erst die Samenstände entfernen.
Wurzeln ausstechen.
Und vor allem ständig und viel Gras nachsäen auf jeden Zentimeter frei liegende Erde.
Im Frühling auf die nasse Pflanze Kalk streuen (wenn Wetter danach warm ist)
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Mausi
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BeitragVerfasst am: So, 24. Jul 2011 12:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
wie Finchen schon schreibt, mähen und nochmals mähen. Da das Kraut jetzt in der Aussamphase ist, sollte man das Schittgut nicht unbedingt liegen lassen. Eine Bodenprobe wäre gut, damit man gezielt düngen kann, ansonsten würden sich die jetzigen "Unkräuter" auch bei einer Neuansaat sofort wieder ansiedeln. Nach dem Mähen kann man auch besser sichten, wie groß der Anteil von Gräsern nocht ist. Eventuell könnte man die gesamte Fläche in kleiner unterteilen. Kommst Du um eine Neuansaat nicht herum, solltest Du nicht eine Wiesenmischung aus dem Baumarkt nehmen, sie enthalten fast nur Deutsches Weidelgras, welches einen hohen Fruktgehalt hat und extrem endophytenbelastet ist.
Wenn Du etwas googlest, findest Du gute Infos.
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Finchen
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BeitragVerfasst am: So, 24. Jul 2011 12:54    Titel: Antworten mit Zitat

@padruga: wenn es schon blüht, ist der Abstand zwischen dem Mähen zu lang! Und wie Mausi schreibt, Schnitt an den stark verunkrauteten Stellen entfernen/sammeln und verrotten lassen.
Und wie du selber schreibst ist die Bodenbeschaffenheit nicht unwichtig (Kalk), aber parallel zu den Mähaktionen wichtig, nicht als Alternative.
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padruga
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BeitragVerfasst am: So, 24. Jul 2011 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

Finchen, ich habe dieses Jahr echt gemäht wie eine Blöde... (auch schon lange vor der Blütenbildung) ... aber der Ampfer blüht bei mir regelmäßig bereits 3-4 Tage nach dem Mähen schon immer wieder! Nach jedem Mähen wächst er schneller (er hat so ein genetisches Notprogramm, dass er bei Beschädigung der Pflanze noch schneller wächst und vor allem noch schneller zur Blüte kommt. Ich dachte irgendwann kann die Pflanze nicht mehr, aber sie KANN. Eher kann ich jetzt nicht mehr! wut Crying or Very sad ). Die Blütenstände wachsen dann auch nur noch unten ganz knapp über dem Boden, aber geblüht wird trotzdem auf Teufel komm raus. Zusätzlich gibts bei den gestressten Pflanzen auch noch sowas wie Notreife, d.h. der Samen ist also recht schnell keimfähig. Bei Ampfer, glaub ich, ist das ein Zeitraum von 3 Tagen!
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Finchen
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BeitragVerfasst am: So, 24. Jul 2011 13:54    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube schon, dass die schnell nachblühen, aber das immer schnelle Mähen PLUS Beachtung der Bodenqualität gibt dem Gras möglichkeit nachzukommen, und wenn Gras gut steht, können die nachwachsenden Pflänzchen nicht mehr hochkommen...

Also hier wird es erfolgreich so "handelsüblich" gemacht... kann mir grade so gar nicht erklären, wieso das bei dir so nach hinten losgegangen ist. Confused Ärgerlich ja vor allem... so viel Mühe... Hatte es denn auch mit Trockenheit zu tun, habt ihr regelmäßig Regen gehabt oder gewässert?
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padruga
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BeitragVerfasst am: So, 24. Jul 2011 17:39    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, weiß auch nicht was da schief läuft. Erst wars zu trocken, jetzt zu nass. Vor 2 Wochen habe ich die letzte Unkrautaktion gemacht, heute habe ich wieder Ampfer gerupft: Er ist in diesen blöden 2 Wochen wieder über Knie hoch gewachsen. Ich hatte ALLE Blütenansätze entfernt, jetzt ist alles wieder komplett voll und vor allem schon fast wieder reif. So geht es ständig, seit Frühling. Keine Lösung! Aber ich schaffe es auch nicht alle auszustechen, zumal die auch wieder nachwachsen, wenn man diese blöde Wurzel nicht ganz raus bringt. Und die ist soo verdammt tief in der Erde drin. Ich hab diesen Sommer echt mehr auf der Koppel verbracht als auf dem Pferd, grgrrrr. Die letzten Jahre ging es so einigermaßen, aber jetzt kippt das Ganze.
Und über meinen ausgebrachten Grassamen haben sich Horden von blöden Vögeln hergemacht. Alles weggefressen! Zum Haareausreißen!
Und diese Roundup- und Banvelflaschen in den Baumärkten grinsen mich dieses Jahr auch regelmäßig besonders höhnisch an....
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-Tanja-
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BeitragVerfasst am: So, 24. Jul 2011 18:54    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Weide in einer Saison "pferdegerecht" hinzukriegen: von diesem Traum sollte man sich schnell verabschieden. Das dauert. Nach meiner Erfahrung mind. drei Jahre, wenn die Pferde zwischendurch auch noch draufsollen.

Wir haben beste Erfahrungen damit gemacht:
1. Im Frühjahr nachsäen. Am besten per Handaussaat, weil man dann den lückigen Bestand besser überwachen kann. Braucht man ein bissele "Wumms" in Form von Dünger nehmen wir nur Kalkamonsalpeter. Das ist ein Kurzzeitdünger.
2. Die Weide nicht bis zum Letzten runterbeißen lassen. Wenn 1/3 abgefressen ist: Weidewechsel.
3. Nicht mulchen, sondern mähen und Mähgut abfahren.
4. Nach jeder Beweidung: wieder nachsäen.
5. Weide täglich abäppeln.
6. Im letzten Jahr haben wir ein einziges Mal mit Simplex gespritzt; das hat den letzten Rest Hahnenfuß und die letzten Ämpferchen vertilgt.

So haben wir unsere Weide, die wirklich schlimm mit Hahnenfuß und krausen Ampfer bestückt war, peu à peu in den Griff bekommen.

Bei einem Umbruch kann man eine Weide mind. zwei Jahre lang nicht nutzen. Denn die Grasnarbe muß erst sehr dicht werden; da kommt eigentlich nur Heugewinnung in Frage, jedoch kein Vertritt oder Verbiß!

_________________
lg, Tanja

Reiten ist nicht weiter schwierig, solange man nichts davon versteht.
Aus: "Vollendete Reitkunst", Dr. Udo Bürger, 1959
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Finchen
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BeitragVerfasst am: So, 24. Jul 2011 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

padruga hat Folgendes geschrieben:
Naja, weiß auch nicht was da schief läuft. Erst wars zu trocken, jetzt zu nass. Vor 2 Wochen habe ich die letzte Unkrautaktion gemacht, heute habe ich wieder Ampfer gerupft: Er ist in diesen blöden 2 Wochen wieder über Knie hoch gewachsen. Ich hatte ALLE Blütenansätze entfernt, jetzt ist alles wieder komplett voll und vor allem schon fast wieder reif. So geht es ständig, seit Frühling. Keine Lösung! Aber ich schaffe es auch nicht alle auszustechen, zumal die auch wieder nachwachsen, wenn man diese blöde Wurzel nicht ganz raus bringt. Und die ist soo verdammt tief in der Erde drin. Ich hab diesen Sommer echt mehr auf der Koppel verbracht als auf dem Pferd, grgrrrr. Die letzten Jahre ging es so einigermaßen, aber jetzt kippt das Ganze.
Und über meinen ausgebrachten Grassamen haben sich Horden von blöden Vögeln hergemacht. Alles weggefressen! Zum Haareausreißen!
Und diese Roundup- und Banvelflaschen in den Baumärkten grinsen mich dieses Jahr auch regelmäßig besonders höhnisch an....


Hier OT, aber muss mal gesagt werden:
klingt nach richtig übler Schei.e... Puh, hast mein volles Mitleid! (was nix nützt, aber ggf. einen Hauch Trost spendet)

@Tanja:
das mit der 1/3-Regelung ist auch schwierig, wenn die Pferde nicht nur stundenweise "hungrig" auf der Wiese sind, weil dann doch stellenweise ratzekahl bis auf den Boden gerupft wird, und diese Stellen sind es, die nicht gescheit nachkommen. Wenn man frisch nachsäät dort braucht das Keimen und Anwachsen so lange, dass die Unkräuter in der Zeit wieder gute Gelegenheit haben. Ich befürchte, dass dsa in einer "verseuchten" Wiese schwierig wird.
Vielleicht in Kombi mit dem einmal recht durchgreifenden Spritzen wie bei euch aber hilfreich....
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-Tanja-
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BeitragVerfasst am: So, 24. Jul 2011 20:55    Titel: Antworten mit Zitat

Finchen hat Folgendes geschrieben:

@Tanja:
das mit der 1/3-Regelung ist auch schwierig, wenn die Pferde nicht nur stundenweise "hungrig" auf der Wiese sind, weil dann doch stellenweise ratzekahl bis auf den Boden gerupft wird, und diese Stellen sind es, die nicht gescheit nachkommen. Wenn man frisch nachsäät dort braucht das Keimen und Anwachsen so lange, dass die Unkräuter in der Zeit wieder gute Gelegenheit haben. Ich befürchte, dass dsa in einer "verseuchten" Wiese schwierig wird.
Vielleicht in Kombi mit dem einmal recht durchgreifenden Spritzen wie bei euch aber hilfreich....


Wir fahren mit dieser 1/3-Regelung relativ gut. Wir haben auch nur knapp 1 ha für zwei Hafis. Je nach Bewuchs kommen sie tagsüber 10-12 Stunden (März-Mai und August-Oktober) oder sogar 24 Stunden (Juni/Juli) raus. Wenn man sich an diese 1/3 hält, macht es auch nix, wie viele Pferde da drauf sind (gut, der Vertritt ist natürlich wesentlich höher bei mehr Pferden und die Weide "hält" nicht so lange). Aber dadurch, daß wir von Hand nachsäen, auch und gerade nach jeder Beweidung, können wir solche Stellen, die ziemlich "gerupft" wurden, gut überblicken und dort mehr nachsäen.

Unsere Weiden waren ja auch "verseucht", aber wir haben es hingekriegt. Das ging aber wirklich nur über sehr konsequente Weidepflege wie oben beschrieben. Und es hat eben drei Jahre gedauert.

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lg, Tanja

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Esprit05
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BeitragVerfasst am: Mo, 25. Jul 2011 07:43    Titel: Antworten mit Zitat

Danke schon mal für die Meinungen!
So wie Tanja würde ich auch vorgehen wollen, aber wie genau gehe ich jetzt vor? Das Unkraut muss ja erstmal weg bevor ich nachsähen kann... Also einfach mähen, das Schnittgut entfernen, dann nachsähen (übrigens direkt auf den Boden, oder - erscheint mir logischer - in Rillen?)?

Weiß jemand wie synthetische Unkrautvernichter sich auf die Pferde auswirken? Wenn ich jetzt spritzen würde wäre ja mindestens ein 3/4 Jahr dazwischen bis die Pferde das erste mal mal auf der Weide stehen würden. Mein Bauer empfahl nämlich Roundup, aber eigentlich möchte ich das möglichst vermeiden... Confused
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