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Offenstall über alles ?
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Max1404
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BeitragVerfasst am: Mi, 15. Feb 2012 18:15    Titel: Antworten mit Zitat

Also, ich finde das Argument mit den wild lebenden Vorfahren unserer domestizierten und teilweise sehr hochgezüchteten Pferde hinkt gewaltig.
Das mag auf manche Pony- oder Robustrassen noch zutreffen, auf meine Warmblüter definitv nicht.

Und wenn ich mir anschaue, wie fröhlich meine Pferde (darunter auch mein alter Rentner, der im März 29 Jahre alt wird), durch den Aktivstall toben, weil sie einen natürlichen Bewegungsdrang und Spieltrieb haben, dann weiß ich ganz genau, warum gefrorene Buckel- und Matschpisten für mich ein absolutes Ausschlusskriterium sind. Nicht nur wegen den Hufeisen. Sondern wegen der akuten Verletzungsgefahr.

Meine Pferde sind alle im Moment eingedeckt, obwohl sie ungeschoren sind. Mein altes Pferd hat sowieso ein größeres Wärmebedürfnis, und die anderen haben auch nicht gerade das dickste Fell, um die Temperaturen der vergangenen Wochen und jetzt das nass-kalte Wetter gut zu überstehen.

Es ist schön, wenn man einen Offenstall hat, in dem alles passt. In diesem Fall sage ich gerne: Offenstall auf jeden Fall! Aber nicht jeder Offenstall ist für jedes Pferd geeignet, und nicht jeder Offenstall lässt sich in den beruflichen Alltag des Besitzers integrieren. Das hat nichts damit zu tun, dass man Luxus-verwöhnt wäre oder es gerne leicht hat. Sondern bei mir einfach damit, dass ich persönlich keine Lust mehr habe, wie früher im Winter ab 18 Uhr mutterseelenallein im Dunkeln im Feld zu sein und bei Wind und Wetter und Flutlicht zu reiten. Und jedes Mal Angst zu haben, wenn ein Auto sich nähert oder etwas im Gebüsch raschelt.

Jedes Pferd ist offenstalltauglich? Ja, vielleicht machen die meisten das problemlos mit. Aber es passt nicht jedes Pferd in jede Herde. Das ist eher der Knackpunkt.

_________________
Viele Grüße
Sabine
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Finchen
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BeitragVerfasst am: Mi, 15. Feb 2012 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

@Motte:
die "Probleme" mit dem Wetter, die deine Pferde haben, hätten sie im OS grade nicht, weil sie da entgegen der stundenweisen Weidehaltung selber entscheiden können, wann sie einen Witterungsschutz aufsuchen, 24 Stunden pro Tag. Wink Und wenn sie ohnehin eingedeckt sind haben sie im OS erstrecht keinen Nachteil.
Schleifender Sand ist nebenbei überhaupt kein Argument für Hufabnutzung, der tatsächliche Abrieb ist minimal und wird bei guter Barhufbearbeitung durch das Hufwachstum mehr als ausgeglichen. Leider sind die meisten Barhufe nicht "funktionstüchtig" und dazu macht es Boxenhaltung schwieriger, weil die Pferde sich weniger bewegen.

@Maria:
total unsoziale Pferde haben aber in einer Boxenhaltung mit Weidegang in der Gruppe ebensolche Probleme, da ist der OS keine Ausnahme. Und klar, von "gescheiter" Haltung sollten wir immer ausgehen.

@Jodur:
Daumen sind feste gedrückt! Smile

@all:
ich glaube der Grund für so wenige OS ist die geringe Nachfrage, die wiederum wird sicher AUCH dadurch begründet, dass es viel zu wenig GUTE OS gibt, die Leute also von dem "Murks" der vielerorts als OS verkauft wird, zu Recht abgeschreckt sind. Teufelskreis. Rolling Eyes
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Max1404
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Alter: 51

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Beiträge: 2259
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BeitragVerfasst am: Mi, 15. Feb 2012 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

Finchen hat Folgendes geschrieben:
Schleifender Sand ist nebenbei überhaupt kein Argument für Hufabnutzung, der tatsächliche Abrieb ist minimal und wird bei guter Barhufbearbeitung durch das Hufwachstum mehr als ausgeglichen.

Hier möchte ich widersprechen.
Ich habe 2 Pferde mit solchen Luxusproblemchen: Micardo hat sehr weiche Hufe. Wir hatten früher einen Reitplatz, der extrem abgeschmirgelt hat. Da war er rundum beschlagen, anders ging es nicht. Mittlerweile geht es, dank Stallwechsel und besserem Boden, barfuß. Es läuft sich ab, aber es wächst auch schnell genug nach. Rocki hat ein sehr langsames Hufwachstum, fast 4 Jahre ging es gut barfuß, seit dem Herbst hat er Eisen vorne, weil er im Sommer vorne extrem ausgebrochen ist. Alles beim selben Schmied. Ich kenne noch diverse andere Pferde, bei denen es barfuß einfach nicht funktioniert. Ich denke, es ist wie mit allem: es kommt drauf an. Wink

Edit: es gab früher bei uns sehr wenig gute Offenställe. Es war alles ein wenig "robust", mitten im Feld, vielleicht mit Reitplatz, Halle war Utopie. Absolut nichts für Reiter mit Turnierambitionen. Das hat sich bei uns in der Gegend zum Glück grundlegend geändert. Und ich denke, wenn jetzt noch 3 Aktivställe im unmittelbaren Umkreis gebaut werden würden, die wären sofort voll, wenn sie noch eine gute Reitanlage dazu zu bieten haben. Das Bewusstsein hat sich geändert, weil sich das Angebot geändert hat. Und weil sich das Angebot geändert hat, ändert sich das Bewusstsein. Wink

_________________
Viele Grüße
Sabine
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Finchen
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Alter: 44

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Wohnort: rechtsseitiger Niederrhein ;-)

BeitragVerfasst am: Mi, 15. Feb 2012 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

Max1404 hat Folgendes geschrieben:
Finchen hat Folgendes geschrieben:
Schleifender Sand ist nebenbei überhaupt kein Argument für Hufabnutzung, der tatsächliche Abrieb ist minimal und wird bei guter Barhufbearbeitung durch das Hufwachstum mehr als ausgeglichen.

Hier möchte ich widersprechen.
Ich habe 2 Pferde mit solchen Luxusproblemchen: Micardo hat sehr weiche Hufe. Wir hatten früher einen Reitplatz, der extrem abgeschmirgelt hat. Da war er rundum beschlagen, anders ging es nicht. Mittlerweile geht es, dank Stallwechsel und besserem Boden, barfuß. Es läuft sich ab, aber es wächst auch schnell genug nach. Rocki hat ein sehr langsames Hufwachstum, fast 4 Jahre ging es gut barfuß, seit dem Herbst hat er Eisen vorne, weil er im Sommer vorne extrem ausgebrochen ist. Alles beim selben Schmied. Ich kenne noch diverse andere Pferde, bei denen es barfuß einfach nicht funktioniert. Ich denke, es ist wie mit allem: es kommt drauf an. Wink

:


Schnell noch zum Halb-OT: Wink
"es kommt drauf an" - das unterschreibe ich, aber nach nun 11 Jahren mit Beobachtung bei diversen "Problemhufen" nur in dem Punkt, dass es auf die RICHTIGE Hufbearbeitung in Verbindung mit richtiger Haltung ankommt. Dann kommen die Pferde mit normaler Belastung definitiv klar und das Hufwachsumt paßt sich an.
Ausnahmen natürlich: Fahrpferde die regelmäßig auf Asphalt gehen, Distanz- und Wanderritte bzw Ausritte über nicht huffreundliche Böden, wenn die Pferde im Sohlenbereich empfindlich bleiben. Aber die Abnutzung durch Schmirgelsand läßt sich regulieren. Wink - Das haben wir schon vielen beweisen können, die von ihren Pferden gegenteiliges behauptet haben.


Cool, was du zum OS-Angebot schreibst, bestätigt meine o.g. Mutmaßung, dass nicht nur Nachfrage das Angebot, sondern auch Angebot die Nachfrage beeinflußt! Beneidenswert, wenn ihr gute Ställe in der Nähe habt Smile
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Motte
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Alter: 53

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BeitragVerfasst am: Do, 16. Feb 2012 00:50    Titel: Antworten mit Zitat

Finchen hat Folgendes geschrieben:
@Motte:
die "Probleme" mit dem Wetter, die deine Pferde haben, hätten sie im OS grade nicht, weil sie da entgegen der stundenweisen Weidehaltung selber entscheiden können, wann sie einen Witterungsschutz aufsuchen, 24 Stunden pro Tag. Wink Und wenn sie ohnehin eingedeckt sind haben sie im OS erstrecht keinen Nachteil.
Schleifender Sand ist nebenbei überhaupt kein Argument für Hufabnutzung, der tatsächliche Abrieb ist minimal und wird bei guter Barhufbearbeitung durch das Hufwachstum mehr als ausgeglichen. Leider sind die meisten Barhufe nicht "funktionstüchtig" und dazu macht es Boxenhaltung schwieriger, weil die Pferde sich weniger bewegen.



Zum Wetter-Problem: wir haben hier in erreichbarer Nähe keinen Aktivstall/Offenstall, der den Pferden die entsprechende Bewegung abverlangt. Deswegen stehen meine Pferde so wie sie stehen. Und selbst wenn die jetzt auf der Weide sind, stehen die nach spätestens 1 Stunde alle am Zaun mit'm Hintern im Wind und warten, bis sie reingeholt werden.

Zum Barfuss-Eisen-Problem: Du warst noch nie in der Heide, oder?
Mein Fuchs geht üblicherweise täglich 1,5 bis 3 Stunden ins Gelände, und der ist nur vorne beschlagen - das schaffe ich nur mit Hilfe von Keralit, was hinten regelmässig drauf kommt. Vorne wäre das mit der Nutzung nicht möglich. Das kannst du mir jetzt glauben oder nicht - ich habe hier schon sehr sehr viele Reiter, die mit Barfuss-Pferden hier in der Heide Reiturlaub gemacht haben, am 4. Tag kapitulieren sehen. Bwz. deren Pferde.
Und zudem nochmal: meine Pferde haben als Untergrund an einem Tag Box + gepflastertes Paddock, Weide (also Sand und Gras) und diverse "Beläge" die man so im Gelände passiert. Wieviel soll's noch sein?
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Sheitana
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BeitragVerfasst am: Do, 16. Feb 2012 07:31    Titel: Antworten mit Zitat

Dann stimmt anscheinend die Bearbeitung nicht. Und bitte, man kann doch nicht zum Vergleich Pferde ranziehen, die nie auf Sand laufen und im Urlaub ploetzlich nach 4 Tagen Sand Platt sind. Das wundert nun wirklich nicht. Ein bisschen Gewoehnung braucht es schon.

Zum Thema ausbrechen:Hufe brechen dann aus, wenn sie zu lang sind. Vielleicht doch nochmal die Bearbeitung ueberdenken?

_________________
LG
Sheitana
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Julia
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BeitragVerfasst am: Do, 16. Feb 2012 07:32    Titel: Antworten mit Zitat

Also Hufe brechen aber bitte nicht nur aus wenn sie zu lang sind. Das stimmt schlicht und ergreifend nicht.
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Liebe Grüße, Julia
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Jen
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BeitragVerfasst am: Do, 16. Feb 2012 07:37    Titel: Antworten mit Zitat

Nutzt ihr denn gar keine Hufschuhe? Wir könnten hier also auch nicht rein barhuf reiten. Juramergel kies, sehr spitz. Rolling Eyes Aber mit schuhen problemlos.
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Liebe Grüesslis, Jen
***
Das Maul des Pferdes ist kein Bremspedal! Martin Plewa
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Sheitana
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BeitragVerfasst am: Do, 16. Feb 2012 08:30    Titel: Antworten mit Zitat

Julia hat Folgendes geschrieben:
Also Hufe brechen aber bitte nicht nur aus wenn sie zu lang sind. Das stimmt schlicht und ergreifend nicht.


Stimmt, auch dann wenn sie falsch bearbeitet wurden.

_________________
LG
Sheitana
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skywalker
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BeitragVerfasst am: Do, 16. Feb 2012 09:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ich misch mal mit.
Ich bin selbst ein ziemlicher Offenstall-Verfechter geworden, aber ich hab auch das Glück, einen der "guten" gefunden zu haben (bzw. Glück - ich fahr dafür halt 60km einfache Strecke, das 4x pro Woche).
Aus dieser Verwöhnung heraus (wir haben auch ne kleine Halle und alles ist befestigt - kein Mensch und kein Pferd muss in den Gatsch, außer es möchte das) sag ich mal, dass ein offenstall schon sehr sehr sehr schlecht sein muss, bevor ich 12h Einsperren auf 9m2 bevorzuge.

Aber eigentlich wollt ich ganz was anderes sagen: Ich hab mir mal so Gedanken drüber gemacht, wie es wäre, wenn wirklich JEDER sein PFerd in einen guten Offenstall stellen würde - gehen wir einmal davon aus, es gäbe das Angebot. Damit ein Offenstall als "gut" durchgeht, braucht er eine ganz schön große Fläche (selbst bei uns ist es im Winter eigentlich zu klein für die Menge an Pferden, im Sommer passt es - 25ha für 30 Pferde, wobei die Weiden immer nur in Teilstücken geöffnet werden, abwechselnd). Ehrlich gesagt glaube ich, dass es schlichtweg vom Platzangebot nicht möglich ist, alle existeirenden Pferde in enstprechend großen Ställen unterzubringen. Vermutlich müsste man alles unverbaute Gebiet in Pferdestall umwandeln, und wer weiß, ob DAS dann ausreichen würde.

Wir sind damit sogar so ein bisschen darauf angewiesen, dass Leute ihre Pferde in Boxen unterbringen, fürchte ich Rolling Eyes .

Das einzige, was für mich außer Offenstall in Frage käme, ist eine Paddockbox, aber die müsste schon sehr groß sein und IMMER offen (auch so eine Sache!), und dann hätt ich auch noch Bauchweh.

Ich hab übrigens immer total Angst vor Verletzungen, wenn mein Pferd mal eine Nacht in einer Box verbringen muss (z.B. weil krank oder auf einem Kurs auswärts oder so) - dass er sich festlegen könnte (macht er gern), dass er sich in der engen Box verletzen könnte, falls er sich erschreckt oder so, dass er bei irgendwelchen Gittern hängenbleiben könnte, dass er Boxeninventar ruinieren könnte (kommt daher, weil er sich in der 1. Nacht, als wir unseren neuen Stall und die Integrationsbox dort bezogen, festgelegt hatte, und in der 2. Nacht hat er die Tränke abgerissen und seine Box samt Putzplatz unter Wasser gesetzt), dass er sich mit Boxeninventar verletzen könnte, dass er vesuchen könnte rauszuspringen, ... mir fällt da viel viel mehr ein, als wenn er irgendwo draußen ist in seiner herde oder auf bucklig gefrorenem Untergrund (selbst bei uns, wo alles befestigt ist, gibts bei mehreren Wochen -15° halt Eis und Schnee und somit Muggl genug, um sich zu verletzen). Wenn ich auf Kurs bin und Pferd in der Box allein lassen muss, mach ich meist kein Auge zu und würd am liebsten bei ihm übernachten Rolling Eyes Laughing
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Motte
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BeitragVerfasst am: Do, 16. Feb 2012 09:18    Titel: Antworten mit Zitat

Sheitana hat Folgendes geschrieben:
Dann stimmt anscheinend die Bearbeitung nicht. Und bitte, man kann doch nicht zum Vergleich Pferde ranziehen, die nie auf Sand laufen und im Urlaub ploetzlich nach 4 Tagen Sand Platt sind. Das wundert nun wirklich nicht. Ein bisschen Gewoehnung braucht es schon.

Zum Thema ausbrechen:Hufe brechen dann aus, wenn sie zu lang sind. Vielleicht doch nochmal die Bearbeitung ueberdenken?


Ad 1) ich spreche von Gastpferden, die jahrelang ohne Beschlag gelaufen sind - laut Besitzern natürlich an alle möglichen Bodenverhätlnisse gewöhnt.....

Ad 2) Nein, Hufe brechen nicht nur aus, wenn sie zu lang sind.
Ausserdem ist bei em schmiergeligen Heidesand das Ausbrechen eher weniger das Problem, sondern der erhöhte Abrieb. Da is dann ziemlich schnell nix mehr zum Ausbrechen...
Zudem "zieht" der Heidesand Feuchtigkeit, macht die Hufe sehr spröde.


Zuletzt bearbeitet von Motte am Do, 16. Feb 2012 09:34, insgesamt einmal bearbeitet
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lalala
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BeitragVerfasst am: Do, 16. Feb 2012 09:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hm...ich kenne einige Leute die ihr Pferd liebend gerne in einen guten Aktivstall stellen würden, wenn das Angebot da wäre und entsprechende Infrastruktur vorhanden wäre. Gerade auch die sogenannten Sportreiter. Das Umdenken ist da, aber es mangelt an Alternativen...

Und nur weil ein Pferd nicht im Offenstall steht heisst es doch nicht, dass es 18 Stunden oder mehr in der 9qmBox verbringen muss. Es gibt doch auch viel Grauzonen dazwischen.

Das große Pony hat in den 3 Wochen Offenstall so dermaßen abgebaut, dass ihn der PB schnellstens dort weggeholt hat. Das war einfach nicht seine Gruppe und der ist durchaus herdenkompatibel und kannte es auch im Sommer über Nacht draussen zu bleiben. Die Hemmschwelle vor einem erneuten Offenstall-Experiment ist nun natürlich groß.
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Finchen
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BeitragVerfasst am: Do, 16. Feb 2012 19:41    Titel: Antworten mit Zitat

Sheitana hat Folgendes geschrieben:
Dann stimmt anscheinend die Bearbeitung nicht. Und bitte, man kann doch nicht zum Vergleich Pferde ranziehen, die nie auf Sand laufen und im Urlaub ploetzlich nach 4 Tagen Sand Platt sind. Das wundert nun wirklich nicht. Ein bisschen Gewoehnung braucht es schon.




Yep, unterschreibe ich - auch wenn Pferde unterschiedlichen Boden gewöhnt sind, können Fremdpferde ja euren Boden nicht als DAUERHAFTEN gewöhnt sein, sonst würdest du ja nicht betonen (Motte), dass es bei eurem Boden so arg heftig ist. Zudem wird es auch eine Rolle spielen, dass meist im Urlaub, den man extra zum Reiten in so eine Gegend verlegt, doch deutlich mehr geritten wird als zuhause im Alltag.


@Motte:
was dein Argument gegen den OS angeht - EBEN, ich habe ja nur angemerkt, dass deine Argumente bzgl. Wettervorlieben der Pferde nicht die richtigen sind. Wenn es keine gescheiten OS gibt ist das ein schlüssiges Argument und wurde nicht angezweifelt.
Du hast aber gemeint die Pferde wollen nicht gerne im Regen stehen - müssen sie im OS nicht, DAS ist kein Argument gegen die OS-Haltung. Wink


@Lalala:
ich glaube auch, dass das mangelnde Angebot manchen Pferden die OShaltung leider unmöglich werden läßt.
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Motte
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BeitragVerfasst am: Do, 16. Feb 2012 21:18    Titel: Antworten mit Zitat

Finchen hat Folgendes geschrieben:
[@Motte:
was dein Argument gegen den OS angeht - EBEN, ich habe ja nur angemerkt, dass deine Argumente bzgl. Wettervorlieben der Pferde nicht die richtigen sind. Wenn es keine gescheiten OS gibt ist das ein schlüssiges Argument und wurde nicht angezweifelt.
Du hast aber gemeint die Pferde wollen nicht gerne im Regen stehen - müssen sie im OS nicht, DAS ist kein Argument gegen die OS-Haltung. Wink


Nee, da hast du recht - ich bezog mich auf die übliche Weidehaltung. Wink
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Finchen
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BeitragVerfasst am: Do, 16. Feb 2012 21:21    Titel: Antworten mit Zitat

Motte hat Folgendes geschrieben:
Finchen hat Folgendes geschrieben:
[@Motte:
was dein Argument gegen den OS angeht - EBEN, ich habe ja nur angemerkt, dass deine Argumente bzgl. Wettervorlieben der Pferde nicht die richtigen sind. Wenn es keine gescheiten OS gibt ist das ein schlüssiges Argument und wurde nicht angezweifelt.
Du hast aber gemeint die Pferde wollen nicht gerne im Regen stehen - müssen sie im OS nicht, DAS ist kein Argument gegen die OS-Haltung. Wink


Nee, da hast du recht - ich bezog mich auf die übliche Weidehaltung. Wink


Jo, da sehen oftmals Pferde bei Usselwetter auch sehr usselig aus, sogar meine OS-Deppen, die dann mit Arsch im Wind/Regen stehen, mißmutig dreinschauen - statt in den Stall zu gehen. Verstehe einer das Volk Laughing
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