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Aufbau Trainingseinheit

 
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Susanne3000
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BeitragVerfasst am: Sa, 02. März 2013 10:40    Titel: Aufbau Trainingseinheit Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

so jetzt möchte ich mich doch auch gerne mal aktiv hier im Forum beteiligen Very Happy.

Wie baut ihr denn bei der Arbeit vom Boden aus (Handarbeit, Longe, Doppellonge, Langzügel etc.) eure Einheiten auf?

Wir machen es bei der Handarbeit momentan so, dass ich erstmal ein paar Meter spazieren gehe zum Aufwärmen. Anschließend ein paar Dehnungsübungen und dann gehen wir direkt in die Aufrichtung über, meist üben wir Schulterherein, Renvers, Travers, Traversale, Vor und Hinterhandwendungen etc. Zum Entspannen am Ende gehen wir dann meist nochmal Spazieren.

Ich bin mir irgendwie nicht so sicher wie ich das mit den Dehnungseinheiten machen soll. Zwischen den Übungen darf er sich natürlich auch abstrecken und mal ne Runde am langen Zügel zum Entspannen gehen.

Wie baut ihr denn eine Einheit auf? Wieviel ist in Dehnungshaltung und wieviel in Aufrichtung?

Viele Grüße

Susanne

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weltenbummler
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BeitragVerfasst am: So, 03. März 2013 17:47    Titel: Trainingseinheit Antworten mit Zitat

klingt jetzt so verkehrt nicht, allerdings könntest du folgendes beachten:
du schreibst von den Seitengängen SH, Travers etc in Aufrichtung...natürlich wirken gerade Travers versammelNd. ABER um den Untergriff de inneren HB nicht zu verlieren und unter allen Umständen sicherzustellen, ist es ei nwichtiger Part all diese Seitengänge ebenso auch in der "Dehnungshalung" arbeiten zu können. Im Akademischen Prinzip sieht das so aus, dass das Pferd im jeweiligen SG sich sowohl versammeln lässt als auch jederzeit wieder in Richtung Dehnung schicken lässt. Nur so kannst Du sicherstellen, dass die Wirbelsäule ihre maximale Rotation beibehält und in der Aufrichtuing diese nicht verliert, was sonst nämlich einen Verlust des Vorgriffs des hauptsächlich inneren HB gleich käme...
in der Akademischen Ausbildung "spielt" man somit permanent mit dem Wechsel zwischen Aufrichtung und Dehnung in JEDER Lektion...das eine überprüft die Korrektheit des anderen...versammelst du dein Pferd nämlich aus der Dehnung heraus udn es verliert dabei an Untertritt, ist die Dehnugshaltung (diese wird ja über den korrekten Vortritt des HB definiert) nicht echt, andersherum wenn du aus der Versammlung in die Dehnung entlässt und der jeweilige SG wird dadurch Schlechter war auch die Versammlung nihct korrekt...
Das SH ist eher die Form in der das Pferd sich besser dehnen lässt, dafür ist korrekte Versammlung im SH schwieriger zu erreichen. Im Travers ist es einfacher ein Pferd zu versammeln, dafür ist es dort schwieriger das Pferd in die Dehnung zu arbeiten und umso interressanter diese Dehnungshaltung zu überprüfen. Klappt dies nämlich nicht bedeutet dies ein schwungverlust, der ja aber geade in der Traversale z.B. unbedingt erhalten bleiben soll. Schließlich will man ja auch innerhalb der Seitengänge irgendwann zulegen und versammeln können...
Viele Grüße

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RedPepper
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BeitragVerfasst am: Di, 05. März 2013 12:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

die genannten Varianten von Longe bis Langzügel sehen bei mir sehr unterschiedlich aus: ich longiere z.B. ausschließlich am Kappzaum ohne Ausbinder, dabei arbeite ich nicht an der Versammlung.

Hier aber meine Erfahrungen am Langzügel:
Schritt zum Aufwärmen führe ich vorn, wenn möglich draußen (bei uns ist aber immer noch Schnee/Eis). Dann beginnt die Langzügelarbeit im Schritt, teilweise mit Seitengängen aber noch in Dehnungshaltung. Oft fehlt meiner Stute zu Anfang das Vorwärts, daher trabe ich dann erst, mit vielen Wendungen und Übergängen zum Schritt. Erst danach habe ich im Schritt genügend Vorwärts für die Seitengänge und fordere mehr Aufrichtung, dann allerdings auch in allen Gangarten. Pausen zwischendurch nehme ich die Zügel beide in die äußere Hand und lege diese oberhalb der Schweifrübe ab. Ist einfach unser Zeichen für Pause, sie weiß dann dass nichts kommt bis ich die Zügel wieder aufnehme. Obwohl ich jetzt rehabedingt seit letzten Herbst nur Langzügelarbeit mache, ist bei meiner Stute nach einer halben Stunde Schluss. Mit längeren Pausen lässt sich die halbe Stunde auf 40 min ausdehnen. Die Konzentration ist dann "verbraucht". Schritt vorher kommt natürlich dazu, ebenso nachher.
Innerhalb der "Arbeitszeit" schicke ich sie immer mal wieder in einen längeren Rahmen, oft verbunden mit mehr Vorwärts in der Gangart/Lektion. Ohne dieses "mehr nach vorn" kommt sie mir zu sehr auf die Vorhand statt in eine gute Dehnung.
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Susanne3000
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Alter: 31

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Beiträge: 25
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: Fr, 08. März 2013 06:59    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank für eure tollen Antworten!

Ich habe es gleich ausprobiert mal das ganze in der Dehnungshaltung zu erarbeiten. Im Renvers hatten wir leicht Hilfestellungsschwierigkeiten, aber im Ende hats dann gut geklappt.

Werde das jetzt in die Aufwärmphase mit aufnehmen.

Gibts denn empfehlenswerte Literatur in der das mit dem Wechsel der Dehnungshaltung und Aufrichtung detailiert erläutert wird?

Vielen Dank und viele Grüße

Susanne

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weltenbummler
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Beiträge: 239
Wohnort: ehemals Wien nun wieder Leipzigerin

BeitragVerfasst am: Fr, 08. März 2013 12:50    Titel: Antworten mit Zitat

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