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Umzug - Stress für's Pferd...

 
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Sitara
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BeitragVerfasst am: Sa, 26. Jul 2014 20:54    Titel: Umzug - Stress für's Pferd... Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

Ich bin letzten Mittwoch Abend mit meinem Pferd in einen sehr, sehr schönen neuen Stall umgezogen.

Ein Quantensprung hinsichtlich Haltungs- und Trainingsbedingungen. Von duknler, enger, stickiger Innenbox zur geräumigen Außenbox, von unregelmäßig nach Lust und Laune mal mehr mal weniger vorhandenem Auslauf zu konsequent regelmäßigem Paddockgang von morgens bis abends. Von 15x30m Bewegungshalle mit Kartoffelackerboden und staubigem Außenplatz zu 2 Reithallen und modernem Reipatz mit gutem, gepflegtem Boden. Nette Einsteller, Querbeet Englisch, Western, Freizeit und bischen Turnier. Also alles schön.

Meine Stute stand in dem alten Stall 6 Jahre ihres Lebens (sie ist jetzt 7) und hat sich dort trotz allem sehr wohgefühlt. Grund für unseren plötzlichen Umzug waren denn auch persönliche, unüberbrückbare Differenzen mit der SB (und Vorbesi meines Pferdes).

Wenn ich nun abends zum Stall komme steht mein Mäuschen unruhig, angespannt, in Alarmbereitschaft in ihrer schönen hellen Außenbox. Freut sich, wiehert, wenn sie mich sieht. Ich hole sie raus, putze sie, wir machen bisschen was, rumführen, leichte Bodenarbeit. Runterkommen, entspannen, Pferd zufrieden. Bis ich sie in die Box bringe und sie genau weiß, daß ich kurz darauf wegfahren werde. Sie wiehert herzzerreißend nach mir, läuft auf und ab und macht's mir so schwer, nach Hause zu fahren...

Mir ist klar, daß sich das geben wird und sie sich an ihre neue Umgebung gewöhnen wird. Aber es ist grad echt schrecklich, ich hätte nicht gedacht, daß ihr das so schwer fallen wird Sad Echt doof, da meint man's gut und das Pferd sieht's aber erstmal komplett anders...

Wie verkraften denn eure Pferde solche Umzüge? Gibt es etwas, was man tun kann, um es den Pferden leichter zu mchen?

Momentan mache ich es so, daß ich ihr, bevor ich fahre, noch eine ordentliche Handvoll Leckerli/hartes Brot in den Trog lege und versuche, mich so schnell und leise wie möglich zu entfernen, während sie abgelenkt ist.
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charona
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BeitragVerfasst am: Sa, 26. Jul 2014 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

Bach Blüten: Star of Bethlehem haben unserer Stute beim Umzug vom Züchter zu uns sehr geholfen und auch unserem Hund aus dem Tierheim

Alles Gute für Euch
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Finchen
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BeitragVerfasst am: Sa, 26. Jul 2014 22:24    Titel: Antworten mit Zitat

Jupp, an BB habe ich auch gleich gedacht.

Dann, so albern es klingt, vorher (gut, in dem Fall nicht mehr) erklären, was kommt. Jetzt kannst du noch konkret ihr wirklich ruhig (du innerlich vor allen Dingen musst ruhig sein) schildern und dir vorstellen, wie du am nächsten Tag wieder kommst, und dass übermorgen, überübermorgen u.s.w. - damit Pferde nicht Sorge hat, dass wieder so plötzlich eine Veränderung kommt.

Vielleicht macht sie aber auch die nun viel offenere Box - noch!? - unruhig!? Beobachte mal, ob sie sich auch wenn alles ruhig ist hochspult, oder eher wenn draußen whatever zu sehen ist, sie was hört o.ä. - dann könnte es helfen, für die Übergangszeit eher die Öffnung nach Draußen ein wenig zu verhängen vielleicht.

6 von 7 Jahren ist einfach eine lange Zeit, sie kennt ja quasi nichts anderes.

Als ich meine Senioren umgezogen habe war ich völlig erstaunt, WIE ruhig alle beide im neuen Stall angekommen sind, meine alte Vollblutdame war zu der Zeit seit 17 Jahren bei mir zuhause ohne Umzug. Aber ich hatte vorher immer mir vorgestellt, wie sie dort sein werden, ich sie dort dann 3x täglich versorge etc - und sie waren ja zu Zweit, hat es gewiß auch leichter gemacht.

Grundsätzlich ist es denke ich von Pferd zu Pferd unterschiedlich, dann noch davon abhängig, wie wohl sich das Pferd am neuen Ort fühlt, wie schnell Vertrauen zu Weidekumpels da ist ...

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"Das Herz mit dem Verstand begreifen zu wollen, ist so ähnlich, wie mit den Ohren sehen zu wollen." Safi Nidiaye
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Sitara
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BeitragVerfasst am: So, 27. Jul 2014 07:19    Titel: Antworten mit Zitat

Dankeschön, dann gehe im am Montag gleich in die Apotheke für die Bachblüten. Wie dosiert und gibt man die denn? Sind die in Tablettenform? Oder Tropfen oder richtige Blüten? Noch nie gesehen...

Ich versuche momentan wochentags immer 2x zum Stall zu kommen (ist ganz nah an meinem Arbeitsplatz): 1x mittags kurz wenn sie draußen steht und abends möglichst lang und ausgiebig und versuche möglichst viele Dinge zu tun, die sie mag und die ihr vertraut sind. Am liebsten wären ihr wohl viele Stunden putzen, das dehne ich auch so lange aus, wie es nur geht.

Kann auch sein, daß es gestern besonders schlimm war, weil ich am Freitag nicht abends hin konnte, weil wir auf Hochzeit eingeladen waren. Ich kam gesten zum Stall und sie war schweißüberströmt und verkrustet, sogar die Ohren waren grau von verkrustetem Schweiß. Die SB war ausgerechnet gestern nicht da und konnte mir nicht sagen, was los war (sie ist sonst aber immer da). Hinzu kommt, daß ihre neue Boxen- und Koppelnachbarin gestern für 3 Wochen in Beritt gegangen ist. Wir hatten geplant, sie erstmal (so wie sie es 6 Jahre lang kannte), allein auf den Paddock zu stellen und erst später ihre Nachbarin dazuzupacken. Rundrum sind viele andere Pferde, sie kennt es nicht anders und ich weiß einfach nicht, wie sie sich mit anderen Pferden zusammen verhält. Ich gehe heute jedenfalls schon früher hin und wenn sie auf dem Paddock rumgast, frage ich die SB, ob es evtl. Sinn macht, ein ruhiges Pferd/Pony zu ihr zu stellen. Alles bisschen viel für mein sensibles Blütermädchen.

Innerlich ruhig bin ich schon, wenn ich bei ihr bin (versuche es zumindest zu sein, denn es schmerzt tierisch, sein Pferd so verstört zu sehen). Weil ich es als meine Aufgabe sehe, ihr Halt und Vertrautheit zu geben. Das bin ich ihr einfach schuldig und reiß mich halt zusammen. Den Rest des Tages hab ich aber permanentes Magendrücken...
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Finchen
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BeitragVerfasst am: So, 27. Jul 2014 08:29    Titel: Antworten mit Zitat

Bachblüten kenne ich nur als Tropfen - da gibt es zig Sorten, da solltest du jemanden zu befragen, der dich da wirklich gut beraten kann, denn auch für "Angst" gibt es zig verschiedene, weil es eben auch so verschiedene Ängste gibt. Ein guter Behandler schaut sich die Gesamtsituation und Verfasssung vom Pferd an und tüftelt aus, welche genau passen, das kann auch mal eine Mischung sein aus 2 oder 3 verschiedenen Sorten.


Zur Sicherheit:
also sorry, aber wir Menschen neigen dazu uns zu überschätzen - in erster Linie ist ein Pferd ein Pferd und Sicherheit in 2 Stunden Gesellschaft zu bieten, wenn die Herde keine bieten kann, das wird nicht möglich sein. Wink
Schau, dass sie möglichst schnell in eine Gruppe integriert werden kann und dann tags (oder nachts, je nachdem wie sie auf die Wiese kommen) nicht alleine ist, sondern den notwendigen Schutz einer Gruppe hat.

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Sitara
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BeitragVerfasst am: So, 27. Jul 2014 08:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ah, OK, dann ist das keine 'Schnellmaßnahme' mit den Bachblüten. Gut zu wissen, danke.

Ich glaube, ich mache mich da auch etwas zu verrückt. Ist nur so, daß ich das erste Mal so komplett eigenverantwortlich bin. Davor gab's immer noch die Vorbesi und es war schon immer noch ein bisschen ihr Pferd. Und die Pferde, die ich als Jugendliche hatte, naja, da gab's immer die Eltern und generell hat man sich da nicht so 'nen Kopf gemacht.
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sinsa
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BeitragVerfasst am: So, 27. Jul 2014 11:42    Titel: Antworten mit Zitat

Mal ein Gedankenanstoß:
Umziehen ist für Pferde ein völlig normaler Vorgang. Das machen sie auch, wenn sie in freier Natur leben und unbegrenzt Platz haben. Immer wieder wechselt die Herde dort die Orte. Je nachdem, wie sie Nahrung und Wasser finden. Was Pferde weniger toll finden ist ein Herdenwechsel.
Bei einem Stallwechsel bist Du nun die einzige bekannte Bezugsperson, statt der altbekannten Herde. Damit bekommst Du jetzt auch mehr Aufmerksamkeit und das PFerd wendet sich Dir zu, wenn e snoch unsicher ist. Natürlich mag sich das Pferd dann auch nicht so gerne von Dir trennen. Das ist völlig normal.
Was für ein Pferd in solchen Momenten wichtig ist, ist sich einer neuen Herde anschließen zu können, denn kein Pferd der Welt will alleine sein. Es sind halt Herdentiere. Außerdem möchten Pferde Routine haben. Sie wollen gesichert wissen wann und wo es Futter, Wasser und Rückzugsorte gibt. Alles soll wieder schön seine Ordnung haben.

Es gibt für Umzüge und damit Herdenwechsel zwei Vorgehensweisen.
Die einen haben gute Erfahrungen damit gemacht ein neues Pferd ganz langsam in eine neue Herde zu integrieren. Erst nur mit einem Pferd und stundenweise und das nach und nach ausdehnen. Auf die Art dauert es eine ganze Weile bis das Pferd in der Herde ankommt und so lange das so ist, wird Dein Pferd sich eben ein wenig anders verhalten als sonst.

Die andere Variante ist, das Pferd einfach in die neue Herde zu packen und ansonsten so weit wie möglich die ganz normale Routine durchzuziehen.
Ich habe damit bisher immer sehr gute Erfahrungen gemacht.
Meine idealer Umzug sieht so aus:
Pferd kommt im neuen Stall an, bekommt einen Einzelpaddock in mindestens Sichtnähe der neuen Herde. Ich räume die ersten Dinge ein und mache dann am liebsten als erstes einen Ausritt mit einem der zukünftigen neuen Herdenkumpels. Hinterher kommt meiner dann zusammen mit dem neuen "Kumpel" in die Herde. Danach verbringe ich zwei Tage sehr viel Zeit im Stall. Allerdings bin ich dann so wenig wie möglich beim Pferd sondern einfach nur irgendwo "in der Nähe". Gerade so, das ich das Gefühl vermitteln kann, dass ich ihm schon helfen werde/er sich an mich wenden kann, wenn irgendwas schief geht oder er unsicher wird, auch wenn ich nicht ständig bei ihm bin.
Wenn ich ihn mal aus der Herde rausnehme, dann so kurz wie möglich. Die ganz normale Putzroutine, kurz zusammen das Stallgelände abklappern, die vermeindlichen Gruselecken untersuchen lassen, die Halle oder den Platz zeigen oder einfach nur mal kurz irgendwo grasen lassen. Alles so, wie ich es am alten Stall auch gemacht hätte. Kein besonderes Eingehen auf irgendwas.
Danach halte ich in der ersten Woche die Arbeit aus den gleichen Gründen relativ kurz: So viel Zeit wei möglich mit der neuen Herde.

Im Prinzip also eine Konfrontationsvariante. Das Pferd muss sich nunmal so oder so an Alle und Alles dort gewöhnen, da macht es keinen Sinn, ihm zu vermitteln, dass es um die Nummer rum kommt. Schon gar nicht soll das Pferd das Gefühl haben, dass das etwas ist, vor dem es sich fürchten muss. Es sollte eher das Gefühl vermittelt bekommen, das das etwas ist, was es ohne mich ganz alleine toll schaffen wird.
Nach den zwei Tagen erscheine ich ganz normal. Bin ich also vorher nicht täglich im Stall gewesen, dann bin ich das auch nicht im neuen Stall.
Ich habe festgestellt, dass es den Pferden gut tut, tatsächlich Zeit zu haben, so etwas ganz in Ruhe alleine zu klären.

Allerdings gebe ich zu, dass ich bisher immer die Ställe so wählen konnte, das er in eine gut sozialisierte Herde kam und ich habe den Vorteil einen sehr verträglichen Wallach zu haben. Wenn ich mir anschaue, wie zickig oft Stuten auf neue Herdenmitglieder reagieren kann ich mir vorstellen, dass dieses Vorgehen nicht immer die beste aller Ideen ist.
Die einfachste Integration war die in eine recht große, reine Wallachherde und lief ungefähr so ab:
Pferd rein, allgemeine Begrüßung, mein Pferd liegt am Boden und wälzt sich. Es folgte ausprobieren ob man überall ans Futter kommt, wie das Wasser schmeckt, rausfinden, wer potentieller Spielekumpel wird und wo man sich noch etwas zurückhalten muss. Fertig. Der Rest ist dann nur noch "Feinarbeit". Nach nichtmal einer Stunde war er am Spielen. Die nächsten Tage war ich echt sowas von abgeschrieben Laughing
Er kam zwar sofort an, sobald ich erschien und er blickte mir auch wie ein waidwunder Dackel hinterher, wenn ich ging, aber er war auch immer mit einem Öhrchen bei den neuen Kumpels.
Die völlig normale Arbeit ging für ihn in der ersten Woche dennoch weiter. Ich habe sie dann lediglich etwas kürzer gehalten. Auf ihn prasselten ja eh schon soviele neue Eindrücke ein. Da reicht das dann auch dicke, wenn es kürzer ist.

Langer Rede, kurzer Sinn.
Ein wenig sind Umzüge neben der Stall bzw. Herdenwahl auch schlicht eine Einstellungssache des Menschen.
Natürlich ist eine neue Herde anstrengend fürs Pferd und natürlich ist das für uns Menschen nicht immer leicht dabei zuzusehen und es zu akzeptieren, dass das fürs Pferd nicht nur lustig ist.
Sobald ich aber dem Pferd vermittle, dass die Möglichkeit eines leichteren Weges besteht, wird das Pferd das auch annehmen wollen. Das macht es aber für alle Beteiligten nicht wirklich leichter.
Ich würde daher nicht dem Pferd Bachblüten geben, sondern eher mir selber eine Familienpackung Rescuetropfen besorgen Laughing

Meiner Beobachtung nach gibt es drei wichtige Faktoren, die man im Blick haben sollte. Herden, bei denen alle Pferde jederzeit in Ruhe soviel fressen und trinken können, wie sie wollen + viel Platz + normal sozialisierte Pferde ergeben zusammen fast immer eine erfolgreiche Herdenintegration.
Hier hilft man als Mensch am meisten, wenn man den Dingen seinen Lauf läßt und versucht sich selber zu entspannen.
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sinsa
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BeitragVerfasst am: So, 27. Jul 2014 11:45    Titel: Re: Umzug - Stress für's Pferd... Antworten mit Zitat

Sitara hat Folgendes geschrieben:
Wenn ich nun abends zum Stall komme steht mein Mäuschen unruhig, angespannt, in Alarmbereitschaft in ihrer schönen hellen Außenbox. Freut sich, wiehert, wenn sie mich sieht. Ich hole sie raus, putze sie, wir machen bisschen was, rumführen, leichte Bodenarbeit. Runterkommen, entspannen, Pferd zufrieden. Bis ich sie in die Box bringe und sie genau weiß, daß ich kurz darauf wegfahren werde. Sie wiehert herzzerreißend nach mir, läuft auf und ab und macht's mir so schwer, nach Hause zu fahren...


Als Idee: Womöglich hofft Dein Pferd auch einfach, dass Du es zurück zu seiner neuen Herde bringst. Oftmals kleben Pferde anfangs, nach einem Herdenwechsel an der neuen Herde Very Happy
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Sitara
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BeitragVerfasst am: So, 27. Jul 2014 12:27    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich würde daher nicht dem Pferd Bachblüten geben, sondern eher mir selber eine Familienpackung Rescuetropfen besorgen

Hihi, ja, danke Sinsa, das kann schon sein Very Happy

Ich fahre gleich hin und schau wie es ihr heute geht. Sie kannte ja in dem Sinn bisher überhaupt kein Herdenleben. Die Pferde werden im neuen Stall tagsüber in kleinen Gruppen von 2-4 Tieren gehalten. Morgens nach dem Frühstück kommen sie raus und zum Abendessen werden sie reingeholt. Den Abend und die Nacht verbringen sie in der Box.

Und was noch hinzu kommt: im alten Stall wurde eher abgeschirmt, als abgehärtet. Z.B. war das Pferd draußen unruhig, weil zu viele Fliegen oder was auch immer, wurde es sofort reingebracht. Ich erhoffe mir im neuen Stall, der wesentlich größer ist und täglich sehr, sehr viel mehr Eindrücke bietet, dies der Gelassenheit meines Sensibelchens auf Dauer zu gute kommen wird.

(Irgendwo hab ich noch so Johanniskraut-Beruhigungstee - halt für mich...)
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Sitara
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BeitragVerfasst am: So, 27. Jul 2014 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

Uffz, viel besser. Das war gestern wirklich wegen ihrer entschwundenen Koppelnachbarin. Sie steht nun neben 2 Ponies und die Welt sieht gleich viel freundlicher aus. Immer noch nervöses Pferdchen, aber nicht mehr so völlig kopflos wie gestern.
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