Weil man sich dann womöglich auf etwas einlassen muss, zu dem man persönlich keinen Zugang hat, bzw. wo eben teilweise die wissenschaftliche Belegbarkeit fehlt. Sozusagen ein Kontrollverlust. Und das macht dem ein oder anderem bestimmt Angst. Menschen wollen ja immer gern alles erklären und bestimmen und verstehen und bewachen und kontrollieren und beherrschen usw. usw. usw.....ottilie hat geschrieben: Warum man allerdings die Leute, die mit dieser Art von Heilung / Arbeit zufrieden sind, dermaßen blöd von der Seite anmachen muß, wird mir auch immer ein Rätsel bleiben.
Tierkommunikation
- susiesonja
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@Susiesonja - damit hast Du sicherlich recht, aber das ist m.E. eine Erklärung, warum manche Leute sich (bewusst oder unbewusst) nicht selber mit der Thematik befassen wollen. Und das ist auch in Ordnung so.
Was nicht in Ordnung ist, ist die Anfeindung der anders Denkenden.
Ich sag doch auch nicht, die Leute die sich regelmässig impfen lassen und alles fraglos übernehmen sind bescheuert.
Mal ganz krass ausgedrückt (und um wenigstens ein ganz klein bißchen am Thema zu bleiben
).
Was nicht in Ordnung ist, ist die Anfeindung der anders Denkenden.
Ich sag doch auch nicht, die Leute die sich regelmässig impfen lassen und alles fraglos übernehmen sind bescheuert.
Mal ganz krass ausgedrückt (und um wenigstens ein ganz klein bißchen am Thema zu bleiben

Es grüsst ottilie
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Wo die Kraft anfängt, hört das Gefühl auf (Moshe Feldenkrais)
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in einem anderen forum hab ich drum gebeten, diese diskussion NICHT mit leuten zu führen, die TK nicht anerkennen. deren argumente kenne ich gut und es ist langweilig, sie immer und immer wieder zu lesen. (ich lese auch nur quer)
ich wünsche mir, dass wir in diesem oder gerne einem anderen, neuen thread nur mit den leuten diskutieren, die dem thema zugewandt sind und sich dafür interessieren. dann würden erlebnisse spannend zu lesen sein und man könnte sich über ein interessensgebiet, welches faszinierend ist, austauschen. die diskussion "TK oder nicht - wissenschaftstheorie, weltbild und positionen" ist für mich eben eine andere.
ich wünsche mir, dass wir in diesem oder gerne einem anderen, neuen thread nur mit den leuten diskutieren, die dem thema zugewandt sind und sich dafür interessieren. dann würden erlebnisse spannend zu lesen sein und man könnte sich über ein interessensgebiet, welches faszinierend ist, austauschen. die diskussion "TK oder nicht - wissenschaftstheorie, weltbild und positionen" ist für mich eben eine andere.
Ich bekenne mich eindeutig zur Pragmatiker-Fraktion.
@ Sheitana
Das Beispiel Deines Pferdes ist ein klassischer Fall des "Care-Effekts". Dieser Effekt ist m.W. wissenschaftlich sehr gut erforscht und nachgewiesen (jedenfalls habe ich schon mehrere Artikel darüber gelesen, sowohl Pferde als auch Hunde betreffend). Unstrittig ist, dass Pferde und auch alle anderen Haustiere, die uns sehr nahe stehen (Hund, Katze, Pferd und sogar Kühe) sehr sensibel auf die Stimmungen ihrer Kontaktpersonen reagieren. In Deinem Fall Sheitana, hat Dein Pferd sicher Deine Spannung und Hoffnung wahrgenommen, die mit der Verabreichung des neuen Medikaments verbunden war. Dies allein kann schon ausreichen, dass im Organismus neue Kräfte zur Heilung frei gesetzt werden.
Vielfach ist auch der Stress, der durch den Besuch des Tierarztes ausgelöst wird (vielleicht auch noch eine Spritze dazu), so wirksam, dass eine Besserung der Beschwerden eintritt. Diese Stresswerte sind übrigens messbar und, wenn ich mich richtig erinnere, zwischen menschlichen Probanden beim Arzt und unseren Haustieren im Wartezimmer beim Tierarzt oder im Stall, ziemlich ähnlich.
Ein gutes Beispiel fällt mir noch ein: ein Pferd, das regelmäßig an Koliken litt, wurde ebenso regelmäßig gespritzt und sofort trat Entspannung ein, die Kolik ließ nach, Entwarnung. Bei diesem Pferd hat man tatsächlich Kochsalzlösung gespritzt und die Wirkung war genau die selbe wie mit dem krampflösenden Medikament. Der Reiz "mein Besitzer kümmert sich, Tierarzt kommt, Spritze" hat ausgereicht.
Solche Beispiele gibt es viele und ich weiß echt von Tierärzten, die den Besitzern eines kranken Tieres bewusst irgendein Placebo mitgeben, und allein der Glaube des Besitzers an die Wirkung heilt.
@ Sheitana
Das Beispiel Deines Pferdes ist ein klassischer Fall des "Care-Effekts". Dieser Effekt ist m.W. wissenschaftlich sehr gut erforscht und nachgewiesen (jedenfalls habe ich schon mehrere Artikel darüber gelesen, sowohl Pferde als auch Hunde betreffend). Unstrittig ist, dass Pferde und auch alle anderen Haustiere, die uns sehr nahe stehen (Hund, Katze, Pferd und sogar Kühe) sehr sensibel auf die Stimmungen ihrer Kontaktpersonen reagieren. In Deinem Fall Sheitana, hat Dein Pferd sicher Deine Spannung und Hoffnung wahrgenommen, die mit der Verabreichung des neuen Medikaments verbunden war. Dies allein kann schon ausreichen, dass im Organismus neue Kräfte zur Heilung frei gesetzt werden.
Vielfach ist auch der Stress, der durch den Besuch des Tierarztes ausgelöst wird (vielleicht auch noch eine Spritze dazu), so wirksam, dass eine Besserung der Beschwerden eintritt. Diese Stresswerte sind übrigens messbar und, wenn ich mich richtig erinnere, zwischen menschlichen Probanden beim Arzt und unseren Haustieren im Wartezimmer beim Tierarzt oder im Stall, ziemlich ähnlich.
Ein gutes Beispiel fällt mir noch ein: ein Pferd, das regelmäßig an Koliken litt, wurde ebenso regelmäßig gespritzt und sofort trat Entspannung ein, die Kolik ließ nach, Entwarnung. Bei diesem Pferd hat man tatsächlich Kochsalzlösung gespritzt und die Wirkung war genau die selbe wie mit dem krampflösenden Medikament. Der Reiz "mein Besitzer kümmert sich, Tierarzt kommt, Spritze" hat ausgereicht.
Solche Beispiele gibt es viele und ich weiß echt von Tierärzten, die den Besitzern eines kranken Tieres bewusst irgendein Placebo mitgeben, und allein der Glaube des Besitzers an die Wirkung heilt.
Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet. (David Hume)
Dann frage ich mich nur, warum es bei allen anderen Versuchen der Heilung - wo ich genauso dachte DAS ist es diesmal - nicht geklappt hat...Tossi hat geschrieben:Ich bekenne mich eindeutig zur Pragmatiker-Fraktion.
@ Sheitana
Das Beispiel Deines Pferdes ist ein klassischer Fall des "Care-Effekts". Dieser Effekt ist m.W. wissenschaftlich sehr gut erforscht und nachgewiesen (jedenfalls habe ich schon mehrere Artikel darüber gelesen, sowohl Pferde als auch Hunde betreffend). Unstrittig ist, dass Pferde und auch alle anderen Haustiere, die uns sehr nahe stehen (Hund, Katze, Pferd und sogar Kühe) sehr sensibel auf die Stimmungen ihrer Kontaktpersonen reagieren. In Deinem Fall Sheitana, hat Dein Pferd sicher Deine Spannung und Hoffnung wahrgenommen, die mit der Verabreichung des neuen Medikaments verbunden war. Dies allein kann schon ausreichen, dass im Organismus neue Kräfte zur Heilung frei gesetzt werden.

LG
Sheitana
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Sheitana
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@ Sheitana
jetzt muss ich doch nochmal posten: vielleicht war die Zeit einfach reif für eine Heilung. Es gibt so viele Faktoren, die da mit rein spielen, da glaube ich zu allerletzt an Homöopathie.
(P.s. meine Hunde bekommen während der Geburt Globoli - rein weil ich meine eigene Hilflosigkeit und Ungeduld damit überbrücken kann....)
jetzt muss ich doch nochmal posten: vielleicht war die Zeit einfach reif für eine Heilung. Es gibt so viele Faktoren, die da mit rein spielen, da glaube ich zu allerletzt an Homöopathie.
(P.s. meine Hunde bekommen während der Geburt Globoli - rein weil ich meine eigene Hilflosigkeit und Ungeduld damit überbrücken kann....)
Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet. (David Hume)
Siehst du und ich glaube an vieles, auch an Homöopathie...Tossi hat geschrieben:@ Sheitana
jetzt muss ich doch nochmal posten: vielleicht war die Zeit einfach reif für eine Heilung. Es gibt so viele Faktoren, die da mit rein spielen, da glaube ich zu allerletzt an Homöopathie.
(P.s. meine Hunde bekommen während der Geburt Globoli - rein weil ich meine eigene Hilflosigkeit und Ungeduld damit überbrücken kann....)
Zu sagen "die Zeit war reif" oder "das waren deine Gedanken" (was ja doch auch eine Form von Telepathie ist) ist für mich die Suche nach irgendwelchen Möglichkeiten um bloß nicht dran glauben zu müssen. Aber auch das sei jedem gegönnt.
LG
Sheitana
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Sheitana
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- Pleistozaen
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Das find ich ja jetzt drollig: Wenn die eigene Argumentation nicht mit plausiblen Argumente oder gar Fakten untermauert werden kann, dann entzieht man sich dem Diskurs und redet nur mit Gleichgesinnten, wo keine unangenehmen Fragen auftauchen können und man nicht zu denken anfangen muss.gimlinchen hat geschrieben:in einem anderen forum hab ich drum gebeten, diese diskussion NICHT mit leuten zu führen, die TK nicht anerkennen. deren argumente kenne ich gut und es ist langweilig, sie immer und immer wieder zu lesen. (ich lese auch nur quer)
ich wünsche mir, dass wir in diesem oder gerne einem anderen, neuen thread nur mit den leuten diskutieren, die dem thema zugewandt sind und sich dafür interessieren. dann würden erlebnisse spannend zu lesen sein und man könnte sich über ein interessensgebiet, welches faszinierend ist, austauschen. die diskussion "TK oder nicht - wissenschaftstheorie, weltbild und positionen" ist für mich eben eine andere.
Was aber auch nur ein weiteres Beispiel dafür ist, dass Glauben und Wissenschaft unterschiedliche Ansprüche an seine Protagonisten stellen. Und so gesehen ist Gimlinchens Wunsch ja auch wieder pragmatisch, da eine Diskussion wie diese nicht wirklich zu einem Ergebnis kommen kann.
Aber vielleicht bekommen ein paar Leute Lust, ihren Denkapparat anzuwerfen und sich mit den Fakten vertraut zu machen, das allein wär schon ein Nutzen eines solchen Austausches.
Viktoria
Für mich schließen sich Wissenschaft und Dinge wie TK nicht aus....
Allerdings frage ich mich hier auch wieder, warum Menschen, die sich für dich Thematik interessieren vorgeworfen wird, sie würden nicht denken....
Da kann ich verstehen, dass Einigen die Diskussionslust vergeht bei solchen Breitseiten...
Allerdings frage ich mich hier auch wieder, warum Menschen, die sich für dich Thematik interessieren vorgeworfen wird, sie würden nicht denken....

LG
Sheitana
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Sheitana
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Was selbstverständlich auch für den umgekehrten Falle giltAber vielleicht bekommen ein paar Leute Lust, ihren Denkapparat anzuwerfen und sich mit den Fakten vertraut zu machen, das allein wär schon ein Nutzen eines solchen Austausches

Wie schon gesagt - wer es nutzt, glaubt daran und hat "Beweise" für sich selber erhalten, daß es funzt.
Was soll man also noch über die Beweisbarkeit diskutieren?
Beweise einem Muslimen, daß nur der katholische (oder evangelische - da gehts schon los

Man kann anbieten, Erfahrungen auszutauschen - machen muß sie jeder selber für sich.
Es grüsst ottilie
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- susiesonja
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Was Du hier gerade von Dir gibst, ist echt eine Frechheit.Pleistozaen hat geschrieben: und man nicht zu denken anfangen muss.
Was aber auch nur ein weiteres Beispiel dafür ist, dass Glauben und Wissenschaft unterschiedliche Ansprüche an seine Protagonisten stellen.
Aber vielleicht bekommen ein paar Leute Lust, ihren Denkapparat anzuwerfen
- Pleistozaen
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Welcher umgekehrte Fall?ottilie hat geschrieben:Was selbstverständlich auch für den umgekehrten Falle giltAber vielleicht bekommen ein paar Leute Lust, ihren Denkapparat anzuwerfen und sich mit den Fakten vertraut zu machen, das allein wär schon ein Nutzen eines solchen Austausches![]()
Jeder der sich mit einer Thematik beschäftigt hat und dann eine fundierte Meinung vorzuweisen hat, hat irgendwann vorher den Impuls dazu bekommen, es zu tun.
Gerade Forumsdiskussionen bewirken das sehr oft bei mir, dass ich mir durch sie angeregt mittels Nachdenken und Informieren eine Meinung bilde zu Themen, zu denen ich zuvor noch keine hatte oder dass ich meine bisherige Meinung überarbeite oder komplett revidiere.
Das ist für mich persönlich einer der schönsten und befruchtendsten Aspekte der Internetforen.
Und viel interessanter, als wenn alle der gleichen Meinung sind und sich nur gegenseitig den Bauch pinseln.
Viktoria
Weißt Du, Pleistozaen - Du machst nicht gerade den Eindruck, als seist Du offen für neue Dinge.
Du verteilst hier mit dem Holzhammer, und das nicht zu knapp, als ob Deine eigene Meinung die alleinglückseligmachende (oder soll ich sagen fundierte?) wäre.
Mag sein, daß das für Dich zutrifft - für einige von uns jedoch nicht.
Und in dieser Weise zu diskutieren, mit unterschwelligen Beleidigungen abgefertigt und als dumm und naiv im besten Wortsinn hingestellt zu werden - was erwartest Du da noch?
Nein danke.
Und das hat nichts mit "gleichen Meinungen" zu tun. Absolut nicht.
Du verteilst hier mit dem Holzhammer, und das nicht zu knapp, als ob Deine eigene Meinung die alleinglückseligmachende (oder soll ich sagen fundierte?) wäre.
Mag sein, daß das für Dich zutrifft - für einige von uns jedoch nicht.
Und in dieser Weise zu diskutieren, mit unterschwelligen Beleidigungen abgefertigt und als dumm und naiv im besten Wortsinn hingestellt zu werden - was erwartest Du da noch?
Nein danke.
Und das hat nichts mit "gleichen Meinungen" zu tun. Absolut nicht.
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- Pleistozaen
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Vielleicht liest du mein Posting in Ruhe noch einmal, zitierst nicht aus dem Zusammenhang gerissen und erklärst mir dann, was genau du als Frechheit empfindest.susiesonja hat geschrieben: Was Du hier gerade von Dir gibst, ist echt eine Frechheit.
Doch nicht etwas, dass man in einer Diskussion nachdenken muss, um guten Argumenten andere gute Argumente entgegenzuhalten? Denn das habe ich geschrieben.
Viktoria