Augenschmaus-Ritte

Rund um die klassische Reitkunst

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Filzi
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Beitrag von Filzi »

Das ist kein Augenschmaus, mich würde aber Eure Meinung dazu interessieren.

Gefallen haben mir beide nie, ABER so schlecht hatte ich es nie in Erinnerung.

http://www.youtube.com/watch?v=NgYCuqnZ ... re=related
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Junito
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Beitrag von Junito »

Nein, lassen wir die Kirche beim Dorf. Satchmo ist, ebenso wie andere Spitzenpferde in diesem Sport, ein außergewöhnliches Pferd. Es ist imstande, trotz der extremen Vorschriften und Restriktionen durch seine Beisitzerin, immer noch diese schwierigen Lektionen ausführen.

Dass diese für ihn in dieser Art nutzlos sind, weiß er ja nicht und kann auch nichts dafür. Er ist ein Pferd.

Aber ich bewundere die Pferde, die trotz der Behinderung durch ihre Reiter immer noch mehr oder weniger kooperieren!

Auch wenn manche der Altgedienerteren mittlerweilen gewisse Aufmüpfigkeiten, peinlicherweise während der Prüfungen oder auch in der Öffentlichkeit zeigen...

Was Isabell Werths Können angeht: Auch das ist zweifellos vorhanden, aber eben der herrschenden Mode angepasst. Vermutlich könnte sie auch ganz anders, wenn es gewünscht würde.
Pferde sind wie guter Sekt - es braucht Zeit und Erfahrung, damit sie perlen können.
lalala

Beitrag von lalala »

Filzi, wenn es für dich kein Augenschmausritt ist wieso hast du ihn dann eingestellt ? *kopfschüttel*

Ich finde Satchmo dort im übrigen wesentlich besser als vor der Pause, scheint beiden sehr gut getan zu haben :wink:
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Stef
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Beitrag von Stef »

wenn ich mir hier ein Urteil erlauben darf, würde ich sagen, daß er vorne sehr eng gehalten wird und dadurch in der Hinterhand etwas blockiert!

aber ich glaube wir wären alle froh, wenn wir ansatzweise so eine Leistung hinlegen würden...

das war jetzt eine rein objektive Meinung, außerdem war ich früher immer ein Fan von Isabell Werth...
Mein Pferd ist als Pferd eine Katastrophe, aber als Mensch unersätzlich (Johannes Rau)
maurits

Beitrag von maurits »

Junito hat geschrieben: Es ist imstande, trotz der extremen Vorschriften und Restriktionen durch seine Beisitzerin, immer noch diese schwierigen Lektionen ausführen.

Mir fehlen angesichts solcher Äusserungen die Worte.

lg
maurits
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Junito
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Beitrag von Junito »

Mag sein, dass es radikal rüberkommt. Aber das ist mittlerweilen meine Meinung. Ich weiß inzwischen absolut nicht mehr, was von der Dressursportszene an sich zu halten ist, was ehrlich ist und was Blendwerk.

Es steckt absolut harte, eiserne Arbeit dahinter, das ist mal sicher. Höchste Disziplin, das steht fest. Sonst könnte man das Pferd und sich selber nicht dahin bringen.

Die große Frage ist immer, ob es nicht auch anders möglich wäre? Ich bin nur noch verunsichert, was im Dressursport wirklich so läuft.

Es tut mir leid, dass ich diese Top-Athleten nicht mehr verehre wie noch vor 10 Jahren. Aber dazu ist zuviel passiert.

Außerdem hat Filzi ja gefragt, was die Zuseher von dem Ritt halten? Ich habe nur meine unmaßgebliche Meinung geschrieben.
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Stef
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Beitrag von Stef »

*bei Junito unterschreib*
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maurits

Beitrag von maurits »

Von verehren hat niemand gesprochen und auch ich sehe gewisse Dinge kritisch.

Mir missfällt nur diese unfaire, unangemessene Wortwahl, vor allem vor dem Hintergrund, was man sonst hier als "Dressurreiten" zu sehen bekommt.
Hier wird sich übelstes Geschrubbe schöngeredet, und niemand nimmt Worte in den Mund wie "schlechter Reiter, behindert sein Pferd"etc...

Mit Sicherheit ist auch im Dressursport nicht alles Gold was glänzt, aber sich hier dermassen zu äussern ist eine Frechheit.

lg
maurits
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Stef
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Beitrag von Stef »

@ Maurits

hier hat sich niemand anmaßend verhalten :!:
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Cubano
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Beitrag von Cubano »

]
Junito hat geschrieben: Es ist imstande, trotz der extremen Vorschriften und Restriktionen durch seine Beisitzerin, immer noch diese schwierigen Lektionen ausführen.

Entschuldige bitte Stef - diese Äußerung IST anmaßend!
Ansonsten hätte ich gern ein Pferd, was solche Traversalen kann wie Satchmo :D
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Stef
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Beitrag von Stef »

sie meinte das bestimmt nicht so!!!

ich könnte mir vorstellen, daß sie das so meint, weil Isabell viel von ihm erwartet, er sehr eng gestellt ist und dazu noch der unruhige Unterschenkel etc. ???

korrigiere mich Junito
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Junito
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Beitrag von Junito »

Ich habe zumindest den Eindruck. Nicht nur bei Isabell Werth, ich denke, man lernt das einfach so - das Pferd nicht selber machen zu lassen. Mich stört sehr der ständig klopfende Schenkel und die ständig anstehende Kandare. Ich bin mir auch unsicher, was die ständig über die Vertikale gehobenen Vorderbeine in Verbindung mit dem sehr engen Hals angeht.

Die Formulierung mag schlecht gewählt sein, aber das gefällt mir einfach nicht mehr. Es sieht für mich als Laien eben nicht wie die Art von Reiten aus, wie ich sie mir wünsche.

Wie geschrieben, ich weiß es einfach nicht mehr. Aber vielleicht ist deshalb das, was ích unter gutem, klassischen Reiten verstehe, so selten zu finden? Oder bin ich zu fehlerguckrig geworden?
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Stef
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Beitrag von Stef »

sage ich doch :wink:
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Tossi
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Beitrag von Tossi »

Junito hat geschrieben:Ich bin mir auch unsicher, was die ständig über die Vertikale gehobenen Vorderbeine in Verbindung mit dem sehr engen Hals angeht.
Meintest Du vielleicht die "Horizontale"?
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Junito
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Beitrag von Junito »

Ja, natürlich! Ich habe es leider verwechselt. Danke für den Hinweis.
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