Keine FEI Studien zum Thema Rollkur
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Jen, versteh mich nicht falsch, ich bin keinesfalls in irgendeiner Form dafür, aber immer wieder werden Röntgenbilder und medizinische Statements der RK-Propagandisten hervorgezogen, die belegen/beweisen, daß die Pferde zumindest körperlich gesund sind.
Und eine IW schult hier wie AvG in Holland durch Videos, Bücher etc. ganze Reitergenerationen.
Eine weitere Auswirkung, die vielleicht für die hier Schreibenden nicht ganz so präsent ist: Schritt ist inzwischen in der Zucht eine vernachlässigenswerte Größe, es werden mehr und mehr Vorderpferde mit gesundheitlich bedenklichen Exterieurcharakteristika gezüchtet.
Und eine IW schult hier wie AvG in Holland durch Videos, Bücher etc. ganze Reitergenerationen.
Eine weitere Auswirkung, die vielleicht für die hier Schreibenden nicht ganz so präsent ist: Schritt ist inzwischen in der Zucht eine vernachlässigenswerte Größe, es werden mehr und mehr Vorderpferde mit gesundheitlich bedenklichen Exterieurcharakteristika gezüchtet.
Nur wer Pferde als freie, lebendige Partner und als Geschöpfe Gottes anerkennt, wird den Adel ihres Wesens und schließlich ihre Zuneigung erfahren.
Hans Heinrich Isenbart
Hans Heinrich Isenbart
... ich weiß schon, wie es im Turnierzirkus und in Ausbildungsställen zugeht und möchte das wiegesagt auch nicht rechtfertigen - aber ich bin eben der Meinung, dass man eben NICHT bei den oberen 500 anfangen sollte sondern im Stall direkt vor der Haustüre, bei den Tausenden (wenns denn reicht) Freizeitreitern - aus dem pragmatischen Grund,dass man damit tausenden mehr Pferden hilft, als wenn man einen so utopischen Vorsatz verfolgt, als Freizeitreiter die "großen" erziehen zu wollen.
Ein auch für Laien offensichtlich gut reitender Freizeitreiter, der aufgrund seiner reitweise Respekt im Stall hat, hat mit seiner Meinung, die er offen im heimischen Stall vertritt zehnmal mehr Gutes getan, als diese in einem (nach außen nichtmal öffentlich lesbaren!) Forum, gemünzt auf die "Großen" im Sprit kundzutun.
b.t.w.: Ein Kind auf Reiterwettbewerb-Niveau ist doch gar nicht in der Lage, ein Pferd dergestaltig einzurollen! Die gehen zwar meinetwegen häufig hinter der Senkrechten (weil nicht genug nachgetrieben wird) aber eine Hyperflexion ist nochmal ne Hutnummer größer und nicht damit vergleichbar!
Ein auch für Laien offensichtlich gut reitender Freizeitreiter, der aufgrund seiner reitweise Respekt im Stall hat, hat mit seiner Meinung, die er offen im heimischen Stall vertritt zehnmal mehr Gutes getan, als diese in einem (nach außen nichtmal öffentlich lesbaren!) Forum, gemünzt auf die "Großen" im Sprit kundzutun.
b.t.w.: Ein Kind auf Reiterwettbewerb-Niveau ist doch gar nicht in der Lage, ein Pferd dergestaltig einzurollen! Die gehen zwar meinetwegen häufig hinter der Senkrechten (weil nicht genug nachgetrieben wird) aber eine Hyperflexion ist nochmal ne Hutnummer größer und nicht damit vergleichbar!
Zuletzt geändert von LordFado am Mo, 14. Apr 2008 11:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Du wunderst Dich, Lord Fado, was heranwachsende mit Huilfszügeln, Gebissen und Kraft schon alles können.
Und das eine tun, und das andere nicht lassen, sollte selbstverständlich sein.
Ich unterrichte an der Basis und versuche beides.

Und das eine tun, und das andere nicht lassen, sollte selbstverständlich sein.
Ich unterrichte an der Basis und versuche beides.

Nur wer Pferde als freie, lebendige Partner und als Geschöpfe Gottes anerkennt, wird den Adel ihres Wesens und schließlich ihre Zuneigung erfahren.
Hans Heinrich Isenbart
Hans Heinrich Isenbart
Ich wundere mich nicht, denn ich unterrichte ebenfalls seit Jahren Heranwachsende udn sehe täglich, dass die Pferde eben doch mehr Kraft und Dickkopf haben (und dass die Kiddies auch geistig nicht allein auf solche Ideen kommen, weil sie die Zusammenhänge noch nicht begreifen sondern allenfalls durch ihre Trainer darauf gebracht werden)
- Alix_ludivine
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Kannst Du auch nicht pauschal sagen. Wir hatten eine 8jährige im Stall, die hat ihr Pony zusammengeknallt wie die Großen und hat Schleifchen mit heim gebracht (was anderes wollte sie nicht und ihre Eltern auch nicht) - und da stelle ich mich als braver Stallgenossen daneben und sage "Das geht nicht, wie Du das machst"???LordFado hat geschrieben:b.t.w.: Ein Kind auf Reiterwettbewerb-Niveau ist doch gar nicht in der Lage, ein Pferd dergestaltig einzurollen! Die gehen zwar meinetwegen häufig hinter der Senkrechten (weil nicht genug nachgetrieben wird) aber eine Hyperflexion ist nochmal ne Hutnummer größer und nicht damit vergleichbar!
Einmal gegen die Wand geredet...
Solange es Schleifchen dafür gibt, kann ich vor der Haustüre kehren wie ich will - es wird nicht sauberer...
LG Alix
"Erst gehen lernen, dann dressieren" (Udo Bürger)
Sehe solche Methoden leider auch täglich, die Pferde werden einfach runtergezogen...sicher sind die richtig krassen Bilder (GottseiDank) seltend, aber da könnte man wieder Diskutieren, wo das so genannte aufrollen anfängt.
Leider werden heute doch sehr viele, wenn nicht die meisten Pferde hinter der Senkrechten geritten und kaum einer gibt seinem Pferd genügen Zeit, das "am Zügel gehen" zu lernen.
Wie sieht das den auch aus, wenn mein Pferd sich raushebt, weil er es vielleicht kräftemässig im Übergang noch nicht schafft das Ganze zu halten.
Wie viele Reiter sieht man den heute bitte, die durch gezieltes Gymnastizieren an die Sache ran gehen? Ne einfach die Rückwerts wirkende Hand einsetzen und schwub oh Wunder, der Kopf bleibt unten. Das dabei der Schwerpunkt des Pferdes mehr und mehr nach vorne wandert, die Hinterhand immer mehr hinten rausläuft, wird billigend in Kauf genommen und wenn es zu auffällig wird, tut der Sporen oder die Gerte sich ärgerlich bemerkbar machen, da das böse, unwillige, faule Pferd nicht untertreten will. Versucht das Arme Tier sich wieder frei zu machen um den geforderten Schub zu kompensieren, wirkt die Hand wieder ärgerlich ein.....
Und schon sind wir im Teufelskreis und die so Hausgmachten Rücken, Gelenk und Sehnenbeschwerden kommen...
So sieht es doch in 90% (wenn nicht noch mehr) der Ställe aus, ich unterstelle keinem Reiter böse Absicht, man lernt es ja so...
Die Dressurpferde die wir im großen Sport sehen sind halt meistens so talentiert und mit soviel Potential ausgestattet, dass sie vieles kompensieren...aber wie viele von hochkaretigen Pferden verschließen werden und auf der Strecke bleiben, davon spricht keiner....
Leider werden heute doch sehr viele, wenn nicht die meisten Pferde hinter der Senkrechten geritten und kaum einer gibt seinem Pferd genügen Zeit, das "am Zügel gehen" zu lernen.
Wie sieht das den auch aus, wenn mein Pferd sich raushebt, weil er es vielleicht kräftemässig im Übergang noch nicht schafft das Ganze zu halten.
Wie viele Reiter sieht man den heute bitte, die durch gezieltes Gymnastizieren an die Sache ran gehen? Ne einfach die Rückwerts wirkende Hand einsetzen und schwub oh Wunder, der Kopf bleibt unten. Das dabei der Schwerpunkt des Pferdes mehr und mehr nach vorne wandert, die Hinterhand immer mehr hinten rausläuft, wird billigend in Kauf genommen und wenn es zu auffällig wird, tut der Sporen oder die Gerte sich ärgerlich bemerkbar machen, da das böse, unwillige, faule Pferd nicht untertreten will. Versucht das Arme Tier sich wieder frei zu machen um den geforderten Schub zu kompensieren, wirkt die Hand wieder ärgerlich ein.....
Und schon sind wir im Teufelskreis und die so Hausgmachten Rücken, Gelenk und Sehnenbeschwerden kommen...
So sieht es doch in 90% (wenn nicht noch mehr) der Ställe aus, ich unterstelle keinem Reiter böse Absicht, man lernt es ja so...
Die Dressurpferde die wir im großen Sport sehen sind halt meistens so talentiert und mit soviel Potential ausgestattet, dass sie vieles kompensieren...aber wie viele von hochkaretigen Pferden verschließen werden und auf der Strecke bleiben, davon spricht keiner....
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Trainer sind das eine, Bücher, Vdeos und andere erfolgreiche Kiddies das andere.LordFado hat geschrieben:Ich wundere mich nicht, denn ich unterrichte ebenfalls seit Jahren Heranwachsende udn sehe täglich, dass die Pferde eben doch mehr Kraft und Dickkopf haben (und dass die Kiddies auch geistig nicht allein auf solche Ideen kommen, weil sie die Zusammenhänge noch nicht begreifen sondern allenfalls durch ihre Trainer darauf gebracht werden)
Nicht wenige von den kinderselbstläufern sind in Dauer- oder teilbereitt und für die lieben "Kleinen" gut "faltbar". Denn wenn ein Pferd oder Pony sich so nicht reiten klässt, wird es ausgetauscht. Ganz einfach.
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Hans Heinrich Isenbart
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... genau! die Kinder ansich können doch da nix dafür sondern ihre Eltern, die den Bereiter bezahlen und beauftragen und die ihr Kind zu einem solchen Umgang mit dem "Sportgerät Pferd" erziehen! Und genau denen kann man sehrwohl die Meinung sagen - ebenso wie jedem befreundeten Richter in seinem Umfeld. Dass das gegen die Wand geredet ist, mag sein.BM Bazooka hat geschrieben: Nicht wenige von den kinderselbstläufern sind in Dauer- oder teilbereitt und für die lieben "Kleinen" gut "faltbar". Denn wenn ein Pferd oder Pony sich so nicht reiten klässt, wird es ausgetauscht. Ganz einfach.